Filmübersicht

JE NE TE VOYAIS PAS

von François Kohler / CH 2019
Datum noch offen

Waren Sie schon einmal Opfer einer Straftat? Wären Sie bereit, sich mit dem Täter zu treffen? Restaurative Justiz setzt auf Mut, Ehrlichkeit und Empathie. Erleben Sie diesen neuen Weg der Schicksalsbewältigung hautnah mit.

HEICHO

Der Blues des Walter Liniger

von Reto Camenisch / CH 2020
Vorführung 13.09.2021

Gepackt vom Blues-Fieber zog Wale Liniger vor 38 Jahren von Bern in den tiefsten Süden der USA und erkundete diese Musik. Fotograf Reto Camenisch schaffte ein starkes filmisches Essay mit beeindruckenden Bildern vom Mississippi Delta, Hügeln im Emmental, Heimat, Fremde und dem Klang des Blues.

Volunteer

von Anna Thommen und Lorenz Nufer / CH 2019
Vorführung 12.07.2021

Was ein Schweizer Ehepaar am Strand Griechenlands und in den Lagern erleben, verändert ihr Leben. Zurück in der Schweiz sind sie zerrissen zwischen ihrem früheren sicheren Leben und dem Drang, sich politisch zu engagieren. Mutig und bewundernswert!

I'll be your mirror

von Johanna Faust / CH 2019
Vorführung 14.06.2021

Ein persönliches Roadmovie über die Schwierigkeiten und die Möglichkeiten, das Leben auch als Mutter selbständig gestalten zu können, unabhängig vom familiären Hintergrund, unabhängig von der Familengeschichte.

ARADA

Verbannt in eine fremde Heimat

von Jonas Schaffter / CH 2019
Vorführung 10.05.2021

ARADA erzählt die Geschichte dreier Männer, die in der Schweiz aufgewachsen sind, aber keinen Schweizer Pass haben. Wegen Straftaten sind sie in die Türkei, die Heimat ihrer Eltern, ausgewiesen worden.

Nuestras Madres

von César Diaz / GUA 2019
Vorführung 09.11.2020

Die Vergangenheit ist nicht vorbei. Unerbittlich wirkt sie in die Gegenwart hinein.

Citoyen Nobel

von Stéphane Goël / CH 2020
Vorführung 21.10.2020

Berühmtheit verpflichtet! So jedenfalls sieht es der 1942 geborene Waadtländer Wissenschaftler Jacques Dubochet, der 2017 in Stockholm den Nobelpreis für Chemie entgegen nehmen durfte.

Camille

von Boris Lojkine / ZAR 2019
Vorführung 12.10.2020

Camille Lepage war bereits mit 26 Jahren eine begehrte Fotojournalistin. Ihre Fotos aus dem Zentralafrikanischen Bürgerkrieg gingen um die Welt.

Paths of Life

von Thomas Lüchinger / CH 2020
Vorführung 14.09.2020

Die Wege des Lebens sind verschlungen, selten vorhersehbar und enden manchmal abrupt. Was kann man tun, wenn der eigene Lebensplan plötzlich zerbricht?

African Mirror

von Mischa Hedinger / CH 2019
Vorführung 13.07.2020

René Gardi (1909-2000) war der Mann, der in den 50er und 60er Jahren Afrika in die Schweizer Wohnstuben holte. In unzähligen Büchern, Filmen, Fernseh- und Radiosendungen schwärmte er von den schönen, nackten Wilden und der vormodernen Zeit, in der sie angeblich lebten.

Plötzlich Heimweh

von Yu Hao / CH 2019
Vorführung 08.06.2020

Rund 8000 km liegen zwischen dem Geburtsort der Regisseurin Yu Hao im Norden Chinas und ihrer jetzigen Wohngemeinde Urnäsch im Appenzellerland. Als Fernsehreporterin war sie dauernd in China unterwegs und lebte ein rastloses Leben.

Digital Karma

von Mark Olexa, Francesca Scalisi / CH 2019
Vorführung 09.03.2020

Die Dörfer im Norden Bangladeschs sind geprägt von hügeligen Landschaften, Tee-Plantagen und traditionell-konservativen Gesellschaftsstrukturen. Frauen und Männer leben weitgehend getrennt und arrangierte Ehen sind die Norm.

Madame

von Stéphane Riethauser / CH 2019
Vorführung 10.02.2020

Für seinen filmischen Brief an seine Grossmutter Caroline schöpft Stéphane Riethauser aus einem riesigen Fundus an Originaldokumenten. Er verwebt die Film-, Ton-, Bild und Text-
dokumente aus dem Leben der "Madame" mit Dokumenten aus seiner eigenen Entwicklung. Vieles erzählt er, was er sich früher nicht traute.

Zwitscherland

von Marc Tschudin / CH 2018
Vorführung 13.01.2020

Des Schweizers Schweiz, wie ist die so? Dieser Frage geht ein inzwischen verstorbener Feldtagebuchschreiber nach, indem er die Schweizer Vogelwelt beobachtet.

Architektur der Unendlichkeit

von Christoph Schaub
Vorführung 09.12.2019

In seinem neuen Dokumantarfilm beschäftigt sich Christoph Schaub mit Raum, Raumgefühl, mit Energie im Raum. Schon als Kind hatte er gemerkt, dass sakrale Räume eine starke Wirkung auf ihn haben können.

Closer to God

von Annette Berger und Greter Jentzen
Vorführung 11.11.2019

Pakistan und der Islam werden durch Terrorbilder und Gewalt täglich in unsere Wohnzimmer gebracht. Annette Berger und Grete Jentzen zeigen eine andere Wirklichkeit. Sie begleiten zwei islamische Mystiker auf ihrem Weg durch Pakistan und Nordindien und geben so Einblick in eine fremde Weltkultur und den Sufismus.

The Song of Mary Blane - Eine filmische Annäherung an den Maler Frank Buchser

von Bruno Moll
Vorführung 14.10.2019

Der Solothurner Kunstmaler Frank Buchser (1828 – 1890) war zeit seines Lebens ein Reisender, der seine Eindrücke in realistischen Gemälden festhielt, die unschätzbare Zeitzeugnisse darstellen. Die Auszüge aus seinen Tagebüchern vermitteln eine Sprache und Weltanschauung, die heute aufhorchen lässt.

God Exists, Her Name is Petrunya

von Teona Strugar Mitevska
Vorführung 09.09.2019

Als Petrunya mehr beiläufig als zielstrebig bei einer Kreuzprozession ein heiliges Kruzifix aus den Fluten des Flusses rettet, sticht sie mitten in ein Wespennest. Noch nie wurde das Kreuz von einer Frau gerettet, die Männer fühlen sich angegriffen und um ihr Vorrecht betrogen.

Subito - Das Sofortbild

von Peter Volkart
Vorführung 08.07.2019

Abdrücken, wedeln, fertig! Vor 70 Jahren eine fast schon magische Innovation! Die Geschichte beginnt in der Nachkriegszeit mit dem ideenreichen Amerikaner Dr. Edwin Land, der in einem Leben fünfhundert Patente anmeldete, darunter jenes des Polarisationsfilters und daneben auch dasjenige einer Kamera mit eingebautem Minilabor.

Mein erster Berg - ein Rigi Film

von Erich Langjahr
Vorführung 17.06.2019

Ein willkommener Anlass seinen ersten digital gedrehten Dokumentarfilm: MEIN ERSTER BERG zu zeigen. Die Musik zu diesem Film lieferte Alphorn Modernisierer Hans Kennel, der mit Jahrgang 1939 ebenfalls ein Jubiläum feiert.
Beide verbrachten ihre ersten Lebensjahre mit Blick auf die Rigi, wenn auch von verschiedenen Seiten.

À l'école des philosophes

von Fernand Melgar
Vorführung 13.05.2019

Kinder können einen ganz schön fordern. Diese Erfahrung hat sicher jeder gemacht, der Kinder grossgezogen hat. Was aber, wenn diese Kinder zusätzlich geistig und teilweise auch körperlich beeinträchtigt sind?

Gateways to New York - Othmar H. Ammann and his bridges

von Martin Witz
Vorführung 08.04.2019

New York ist von Wasser umgeben. Anfang des 20 Jahrhunderts sind die vielen Fähren den stetig wachsenden Personen- und Autoströmen nicht mehr gewachsen. Es braucht Brücken, vor allem eine lange Brücke über den breiten Hudson. Die Ingenieure und Konstrukteure sind gefordert.

Being with Animals

von Salome Pitschen
Vorführung 11.03.2019

Was denkt der Hund, wenn er knurrt, was die Katze, wenn sie miaut? Ist es möglich, mit Tieren zu sprechen? Die Filmemacherin Salome Pitschen stellt sich diese Fragen und erkundet in ihrem Dokumentarfilm "Being with animals" verschiedene Methoden der Kommunikation zwischen Tier und Mensch.

Welcome to Sodom

von Florian Weigensamer und Christian Körnes
Vorführung 11.02.2019

Wenn wir ein Elektronikgerät kaufen, bezahlen wir in der Schweiz automatisch eine obligatorische Entsorgungsgebühr. Aber werden wirklich alle Geräte und ihre wertvollen estandteile unseren Vorstellun gen entsprechend zerlegt und recycelt?

Dene wos guet geit

von Cyril Schäublin
Vorführung 14.01.2019

Alice arbeitet in einem Callcenter in der Züricher Agglomeration und verkauft Handyverträge, Krankenversicherungen und betreut Kunden für Bankinstitute. Dabei lernt sie, wie man alte Leute um den Finger wickelt und beginnt, sich als deren Enkelin auszugeben und so viel Geld zu erbeuten.

Out of Paradise

von Batbayar Chogsom
Vorführung 10.12.2018

Der Nomade Dorj und seine hochschwangere Frau Suren leben in der mongolischen Steppe. Als Komplikationen bei der Schwangerschaft auftreten, müssen sie in die ferne Hauptstadt reisen. Im Spital erfahren sie, dass die Behandlung im Voraus zu bezahlen ist. Beim Versuch Geld zu beschaffen, gerät der wortkarge Dorj in den Sog der Grossstadt und muss um sein Überleben kämpfen.

Liquid Truth

von Carolina Jabor
Vorführung 12.11.2018

Der attraktive Schwimmlehrer Rubens wird beschuldigt einen sechsjährigen Knaben auf unpassende Weise in der Garderobe geküsst zu haben. Schnell als Phädophiler abgestempelt, landet Rubens schliesslich zum Verhör auf dem Polizeiposten.

Glaubenberg

von Thomas Imbach
Vorführung 01.11.2018

Lena (16) fühlt sich mehr zu ihrem Bruder Noah hingezogen, als dies unter Geschwistern üblich ist. Sie versucht sich mit Noahs Freund Enis abzulenken. Doch die unmögliche Liebe wird zur Obsession.

Meine Brüder und Schwestern im Norden

von Sung Hyung Cho
Vorführung 08.10.2018

Die in Südkorea geborene deutsche Regisseurin Sung-Hyung Cho wollte mehr über den Alltag und über das Leben der Menschen im anderen Teil ihrer Heimat erfahren, als das, was uns die Medien hier vermitteln.

A long Way Home

von Luc Schädler
Vorführung 10.09.2018

«Auf den Trümmern des Alten das Neue bauen», propagierte Mao 1966 auf Pekings Tian‘anmen-Platz und setzte damit die Kulturrevolution in Gang, die Millionen von Opfer forderte. 23 Jahre später wurde auf demselben Platz die Demokratiebewegung der Studenten blutig niedergeschlagen.

Glow

von Gabriel a Baur
Vorführung 09.07.2018

Irene Staub wurde nach 1968 in Zürich als "Lady Shiva" bekannt. Als atraktive blonde Schönheit fiel sie in der Zürcher Szene auf, war begehrtes Laufsteg-Model, Punksängerin, Sexworker, Schauspielerin, Muse. Man hörte von ihr, sah Bilder von ihr, konnte sie an der Schoffelgasse treffen und sich ihre Zeit kaufen. Sie wurde Kult bis über die Schweizergrenzen hinaus.

Das Kongo Tribuals´

von Milo Rau
Vorführung 11.06.2018

Seit beinahe 20 Jahren toben bewaffnete Konflikte im Ostkongo und haben schon mehr als sechs Millionen Men- schen das Leben gekostet. Dabei geht es nicht mehr nur um Rohstoffe, sondern auch um die politische Vorherrschaft in Afrika. Regisseur Milo Rau gibt mit seinen inszenierten Schauprozessen in Bukavu und Berlin sowohl der betroffenen Bevölkerung, als auch den beteiligten Politikern, Rebellen, Vertretern der Minenkonzerne und anderen involvierten Akteuren eine Stimme.

Das Erste und das Letzte

von Kaspar Kasics
Vorführung 14.05.2018

"Wenn ich mal gross bin, dann bin ich frei", diese Hoffnung hielt die Protagonistin des Films, Jacqueline von Kaenel, lange Zeit aufrecht.
Aufgewachsen im Franco-Spanien mit drei weiteren Geschwistern, in einem System permanenter Unterdrückung, besonders durch die strenge Mutter, gelang es ihr, trotz allem erfahrenen Leids, Kinder- und Familienpsychologin zu werden.

Kinder machen®

von Barbara Burger
Vorführung 09.04.2018

Ungewollte Kinderlosigkeit ist nach wie vor ein tabuisiertes Thema. Erfüllt sich der Kinderwunsch nicht auf natürliche Weise, wenden sich viele Paare an die moderne Medizin.

Being There - Da sein

von Thomas Lüchinger
Vorführung 12.03.2018

Da sein, Raum geben, Zeit nehmen – dies sind die zentralen Themen in Thomas Lüchingers neustem Film, in dem es darum geht, den Tod als Teil des Lebens zu begreifen.

Anders als die Väter

von Hugo Sigrist, Markus Baumann
Vorführung 12.02.2018

Der Film handelt von vier Pionier-Bauernhöfen betrieben im Kanton Bern, die schon im letzten Jahrhundert auf exotische Grossviehhaltung umgestellt haben.

Almost there

von Jacqueline Zünd
Vorführung 08.01.2018

Im Herbst des Lebens und insbesondere nach der Pensionierung steht man(n) vor schwierigen Fragen: Was mache ich jetzt? Wie und wo finde ich neue Lebensinhal-
te? Gibt es ein Mittel gegen Einsamkeit?
Jacqueline Zünd begleitet drei Männer bei ihrer Suche nach individuellen Antworten. Dabei schafft die Regisseurin das Kunststück, grosse Nähe herzustellen ohne je die Grenze zur Intimität zu überschreiten.

The Beekeeper and his Son

von Diedie Weng
Vorführung 11.12.2017

Nach einem Jahr in der Stadt kehrt der junge Maofu desillusioniert zu seiner Familie im Norden Chinas zurück. Sein cholerischer Vater Lao Yu, ein 70jähriger Bienenzüchter, will seinem Sohn nun das Handwerk der Bienenzucht vermitteln.

Das Mädchen mit der Hutschachtel - Devuska s Korobkoj

von Boris Barnet
Vorführung 13.11.2017

Findet man das kleine Glück in der grossen Stadt? Die junge Hutmacherin Na tascha, die mit ihrem Grossvater in einem winterlich eingeschneiten Vorort lebt, muss mit dem Zug vom Dorf nach Moskau pendeln, um ihre Kreationen im Hutladen der extravaganten Frau Irene abzuliefern.

Banana Pancakes and the Lonely Planet

von Daan Veldhuizen
Vorführung 09.10.2017

Reisen ist in Mode, mehr denn je. Ein paar Stunden Flug nur, und bereits sind wir in einer anderen Region auf dem Planeten. Fernost ist angesagt.

Alptraum – Das letzte Abenteuer

von Manuel Lobmeier
Vorführung 11.09.2017

In «Alptraum» fühlt sich die viel zitierte Freiheit in den Bergen mit zunehmender Dauer wie ein stotziges Gefängnis an.

Life in Progress

von Irene Loebell
Vorführung 10.07.2017

Für ihre wilden, atemberaubenden Tanzdarbietungen, die in den Strassen des Townships entstand, ernten die talentierten Teenager überall tosenden Applaus. Doch wenn sie in ihre baufälligen Häuser heimkommen, sehen sie sich mit einer Realität konfrontiert, die sich seit dem Ende der Apartheid kaum verändert hat.

Staatenlos - Klaus Rósza, Fotograf

von Erich Schmid
Vorführung 12.06.2017

Der Fotograf Klaus Rózsa lebte jahrzehntelang staatenlos in Zürich. Seine Biographie und die seiner Familie ist ein Abbild wichtiger Ereignisse des 20. Jahrhunderts, geprägt von Verfolgung und Repression.

Rue de Blamage

von Aldo Gugolz
Vorführung 08.05.2017

An der Baselstrasse, der so genannten «Rue de Blamage» leben Künstler, Aussteiger, Prostituierte und Menschen aus allen Weltgegenden, die irgendwann in Luzern gelandet sind.

Gothic

von Mitra Devi
Vorführung 10.04.2017

Schwarze Kleider, schwarze Haare, bleiche Haut und Piercings sind die äusserlichen Merkmale der Gothic Poeple. Sie leben mit uns, unter uns und doch in einer eigenen Subkultur.

Innsæi – Die Kraft der Intuition

von Hrund Gunnsteinsdóttir, Kristín Ólafsdóttir
Vorführung 13.03.2017

Warum leben so viele Menschen im Verstand und nicht in ihrem Gefühl? Was ist Intuition genau? Und wie finden wir den Zugang zu ihr?

Desde que el Mundo es Mundo – Seit die Welt Welt ist

von Günter Schwaiger
Vorführung 13.02.2017

Gonzalo lebt in einem kleinen Dorf in Nordkastilien. Ein einfacher Mann von geerdeter Weisheit, der um die Vorläufigkeit menschlichen Tuns weiss. Mit seiner Frau Rosa und drei Söhnen bewirtschaftet er einen Bauernhof, dessen Ertrag trotz Selbstversorgung zum Leben kaum reicht.

Welcome to Iceland – ein Roadmovie zu Fuss

von Felix Tissi
Vorführung 09.01.2017

In der kargen Landschaft Islands begegnet sich eine Gruppe von Menschen, die zur unfreiwilligen und auch unwilligen Schicksalsgemeinschaft werden: Ein verhinderter Selbstmörder, ein Rockerpärchen nach Autopanne und eine vermeintliche Bilderbuchfamilie mit zwei Kindern und zwei Hamstern suchen einen Ausweg aus der Einöde ... und, wie sich bald zeigt, auch Auswege aus persönlichen Krisen.

Vocal Acrobats – the passion of an improvised journey

von Klemens Schiess
Vorführung 12.12.2016

Ihr Instrument ist die Stimme, seines auch. Doch «nur» schön singen reicht ihnen nicht. Leïla Martial aus Paris und Andreas Schaerer aus Bern loten mit ihren Stimmen das gesamte klangliche Spektrum aus.

Ken Bugul – Personne n'en veut

von Silvia Voser
Vorführung 07.11.2016

Als Ken Bugul 1947 unter ihrem bürgerlichen Namen Mariétou Mbaye zur Welt kam, war ihr Heimatland Senegal noch eine französische Kolonie. In der Schule wurde ihr beigebracht, dass sie von den Galliern abstamme. In diesem Glauben wuchs sie auf, doch die Zukunft lehrte sie eine andere Wahrheit.

Innocence of Memories

von Grant Gee
Vorführung 26.09.2016

Der 2008 erschienene Roman «Das Museum der Unschuld» von Orhan Pamuk ist – zumindest aus männlicher Sicht – die vielleicht beste Beschreibung dessen, was gemeinhin als Liebeskummer bezeichnet wird.

Beautiful Girl

von Dominik Hartl
Vorführung 12.09.2016

Die Ehe der Eltern zerbrochen, das ländliche Idyll der Kindheit gegen die Grossstadt eingetauscht – es gibt viel, mit dem die 16-jährige Charly (Jana McKinnon) fertig werden muss. Bald 16 ist sie, sieht aber mit ihrer zierlichen Figur und der Zahnspange einige Jahre jünger aus.

Melody of Noise

von Gitta Gsell
Vorführung 11.07.2016

Gita Gsell nimmt die Zuschauer mit auf eine aussergewöhnliche Reise durch die Welt des Klangs und der Stille. In ihrem Dokumentarfilm portraitiert sie Musiker und Komponisten auf der Suche nach neuen, unentdeckten Tönen.

Whatever Comes Next — Ein Porträt von Annemarie Mahler Ettinger

von Hildegard Elisabeth Keller
Vorführung 13.06.2016

Der Film macht mit der dynamischen Malerin und Mittelalterforscherin Annemarie Mahler-Ettinger bekannt. Sie wurde 1926 in Wien geboren, floh mit 12 Jahren allein mit dem Schiff nach Amerika und ging dann in Manhattan und Berkeley zur Schule.

Lampedusa im Winter

von Jakob Brossmann
Vorführung 09.05.2016

Schwarze Leinwand, Stimmen aus einem Handy, Notrufe, die Kommandobrücke in einem Schnellboot der Guardia Costiera auf offener See. Was beginnt wie ein temporeicher Actionfilm wandelt sich zu einem unaufgeregten Dokument des Lebens auf der Insel Lampedusa.

Als die Sonne vom Himmel fiel

von Aya Domenig
Vorführung 11.04.2016

Schatten längst vergangener Ereignisse können das Leben von Familien über Generationen beeinflussen. So auch in der Familie von Aya Domenig, deren verstorbener Grossvater nach dem Abwurf der Atombombe als Arzt in Hiroshima gearbeitet hat.

Away from all Suns – Fort von allen Sonnen

von Isa Willinger
Vorführung 14.03.2016

Als der sovietische Staat in den Dreissigerjahren unter Stalin immer totalitärer wurde, geriet der Stil in Verruf. Es wurden keine neuen Projekte mehr ausgeführt, die bestehenden Bauten wurden nicht mehr unterhalten und verlotterten, viele wurden sogar abgebrochen.

Padrone e Sotto

von Michele Cirigliano
Vorführung 08.02.2016

In der schäbigen Bar des Dorfes Tricarico (Süditalien) treffen sich die Männer zu «Padrone e Sotto», ein richtig fieses Kartenspiel ohne erkennbare Regeln. Es geht darum, zum Trinken eingeladen zu werden. Schafft man das nicht, muss man während des ganzen Spiels nüchtern bleiben und die gemeinen Sprüche vom Rest der Gruppe erdulden.

Wintergast

von Andy Herzog und Matthias Günter
Vorführung 11.01.2016

Der einst gefeierte Jungfilmer Stefan Keller (Andy Herzog) hat eine Idee für seinen neuen Film, aber keine Idee zur Umsetzung – sein Drehbuch bleibt im zweiten Satz stecken. Dazu sieht er sich mit finanziellen Problemen konfrontiert und auch in der Liebe hapert es gewaltig.

Soundbreaker – Kimmo Pohjonen

von Kimmo Koskela
Vorführung 14.12.2015

In "Soundbreaker" bringt uns Kimmo Koskela den finnischen Ausnahme-Akkordeonisten Kimmo Pohjonen näher. Er lässt ihn in knappen Ausschnitten erzählen, wie er das Akkordeon zu seinem ureigenen Ausdrucksmittel gemacht hat.

Homo faber (Drei Frauen)

von Richard Dindo
Vorführung 09.11.2015

Die Geschichte um den älteren Ingenieur Walter Faber – der seine Geliebte in New York kalt abserviert, nach Europa zurückreist und auf dem Schiff ein zwanzigjähriges Mädchen kennen- und lieben lernt, das ihn an seine einstige grosse Liebe erinnert – hat Richard Dindo gewissermassen bis aufs Skelett reduziert.

Star

von Anna Melikian
Vorführung 12.10.2015

Die junge Moskauerin Mascha glaubt, ihr Körper entspreche nicht dem, was Medien und Werbung ihr als Ideal vorführen. Schlecht, wenn man Filmstar werden will...

Les Mille et Un Caire

von Jacques Siron
Vorführung 14.09.2015

Kairo, ein Labyrinth, eine unüberblickbare Stadt. Sogar der Teufel selbst hat die Kontrolle über sie verloren, er erhält nur noch wirre Informationen. Er schickt daher einen seiner Unterteufel los, ihm Handfestes aus der Stadt zu berichten.

A Pigeon Sat on a Branch – Reflecting on Existence

von Roy Andersson
Vorführung 13.07.2015

Zum Abschluss seiner Trilogie über Dasein und Natur des Menschen schickt uns Meisterregisseur Roy Andersson auf eine märchenhafte, poetische Irrfahrt durch Menschliches und Allzumenschliches.

Iraqi Odyssey

von Samir
Vorführung 28.06.2015

Samir, Sohn eines irakischen Vaters und einer Schweizer Mutter, entfaltet seine Familiengeschichte vor dem Hintergrund der Umwälzungen im Irak vom frühen 20. Jahrhundert bis heute.

You Drive Me Crazy

von Andrea Thiele, Lia Jaspers
Vorführung 08.06.2015

Der Schweizer Führerausweis ist zwar in vielen Staaten akzeptiert, kann oft ohne Schwierigkeiten in einen internationalen Ausweis umgetauscht werden. Dennoch kann es nötig werden, dass Sie im Ausland nochmals eine Führerprüfung ablegen müssen.

Refugiado

von Diego Lerman
Vorführung 11.05.2015

Von der Schule nachhause kommend, findet der achtjährige Matias seine Mutter Laura verletzt in der Wohnung liegend. Einmal mehr ist die schwangere Laura von ihrem Mann schwer verprügelt worden.

Miners Shot Down - South Africa will never be the same again

von Rehad Dezai
Vorführung 09.03.2015

Miners Shot Down rekonstruiert detailliert die Abfolge der Ereignisse, in denen der Protest von tausenden Minenarbeitern der Platinmine von Marikana nach sieben Tagen in einem Blutbad endete.

Die Hüter der Tundra

von René Harder
Vorführung 09.03.2015

Immer näher rücken die Minen an die abgelegenen Siedlungen der Samen heran, auch an das Dorf Krasnoschtschelje, das im Mittelpunkt des Filmes von René Harder steht.

Sleepless in New York

von Christian Frei
Vorführung 09.02.2015

Liebeskummer überwältigt, quält, lähmt. Regisseur Christian Frei und sein Kameramann tauchen in die schlaflos-fiebrigen Nächte von zwei Frauen und einem Mann in New York ein, die kürzlich von ihren Partnern verlassen wurden.

Warm-Glow

von Marina Belobrovaja
Vorführung 12.01.2015

Eine Gruppe aus Schweizer ParlamentarierInnen, Journalisten und TouristInnen begibt sich im Rahmen einer von Kuoni Travel und Green Cross organisierten Reise in die atomverseuchte Sperrzone von Tschernobyl.

Metamorphosen

von Sebastian Mez
Vorführung 08.12.2014

Nach der Atomkatastrophe in Fukushima stellte Sebastian Mez Nachforschungen an über Atomunfälle. Dabei stiess er schon bald auf den weitgehend unbekannten Super Gau in der Plutoniumfabrik von Majak (Kyschtym-Unfall).

Reise nach Tokyo – Tokyo Monogatari

von Yasujiro Ozu
Vorführung 10.11.2014

«Tokyo monogatari» ist eine behutsame, in meditativem Bildrhythmus entfaltete Studie über den Zerfall einer Familie, über die Begegnung von Tradition und Moderne, über den alltäglichen Mut zum Neubeginn.

Mon père, la révolution et moi

von Ufuk Emiroglu
Vorführung 21.10.2014

Fern das Vaterland, weit weg das Ideal der Revolution – solchermassen entwurzelt geriet Nuri Emiroglu auf Abwege, die ihn ins Gefängnis, in Alkoholismus und ins Glücksspiel führten.

My Name is Salt

von Farida Pacha
Vorführung 08.09.2014

Jahr für Jahr ziehen tausende Familien in Indien für acht Monate in die Wüste, um Salz aus dem glü̈henden Boden zu gewinnen. Mit jedem Monsun werden ihre Salzfelder weggespült und die Wüste verwandelt sich in Meer.

Schilten – Mit dem Nebel davongekommen

von Beat Kuert
Vorführung 14.07.2014

Der neu im Dörflein Schilten angekommene Lehrer Schildknecht versucht vergeblich, mit Menschenfreundlichkeit und Verständnis gegen ein rückwärtsgewandtes, erstarrtes Milieu zu wirken, das von lauter Sinnbildern des Abgestorbenen umgeben ist.

Still Life

von Uberto Pasolini
Vorführung 02.06.2014

John May ist ein kleiner Beamter in London. Seine Arbeit besteht darin, die letzten Dinge zu regeln für Menschen, die einsam verstorben sind.

Vaters Garten – Die Liebe meiner Eltern

von Peter Liechti
Vorführung 12.05.2014

Ein Heimatfilm und eine Groteske – eine Studie über den Alltag meiner alten Eltern und ein Kaspertheater. Ein Film über das Verschwinden (fast) aller Werte, die bis vor kurzem noch etwas bedeutet hatten, und ein Film gegen dieses Verschwinden.

Berg Fidel – Eine Schule für Alle

von Hella Wenders
Vorführung 14.04.2014

Ob hochbegabt oder lernschwach, geistig oder körperlich beeinträchtigt – in der Ganztagsgrundschule «Berg Fidel» im deutschen Münster werden alle Kinder individuell gefördert.

The End of Time

von Peter Mettler
Vorführung 17.03.2014

Die Forschungsreise über die philosophische Bedeutung von Zeit bringt uns vom CERN Teilchenbeschleuniger bei Genf zu den Lavaströmen auf Hawaii, zur vom Zerfall gezeichneten Innenstadt Detroits und schliesslich zu einem hinduistischen Begräbnis-Ritus in der Nähe des Ortes, wo Buddha Erleuchtung fand.

Der böse Onkel

von Urs Odermatt
Vorführung 10.02.2014

Armin, Turnlehrer einer kleinen Gemeinde, zwingt seine Schülerinnen nackt an die Geräte – und zu mehr. Das empört die allein erziehende Trix Brunner, aber nur sie.

Tibi und seine Mütter

von Ueli Meier
Vorführung 13.01.2014

Die Flüchtlingswelle nach dem gescheiterten Aufstand der Tibeter gegen die chinesische Besetzung löste auf der ganzen Welt Solidaritätsaktionen aus. Es wurden auch 'Waisenkinder' in der Schweiz platziert, deren Eltern noch lebten.

Watermarks — Three Letters from China

von Luc Schaedler
Vorführung 09.12.2013

Anhand von drei Stationen erzählt der Film von den Brüchen, denen die Menschen im heutigen China durch die rasante Entwicklung ausgesetzt sind.

Le Sommeil d'Or

von Davy Chou
Vorführung 11.11.2013

Kambodscha ist zu einem beliebten Reiseziel geworden. Unter den Roten Khmer wurde diese jedoch nahezu ausgelöscht. Obwohl keine Bilder mehr zu den damaligen Filmen existieren, sind die Geschichten und Filmstars in der Bevölkerung präsent geblieben.

The Orator

von Tusi Tamasese
Vorführung 14.10.2013

Der kleinwüchsige Saili lebt mit seiner schönen Frau und deren Tochter als Aussenseiter am Dorfrand. Die Nachbarn drohen, ihm das Land wegzunehmen, auf dem das Grab seines Vaters liegt.

Annelie

von Antej Farac
Vorführung 09.09.2013

Im ehemaligen Münchner Hotel Annelie wohnen Alkoholiker, Prostituierte, Dealer usw. – die meisten sind Hartz-IV-Empfänger. Sie sind sich selbst in diesem dokumentarischen Spielfilm, den Antej Farac deshalb auch mal als "Hartz IV-Film" bezeichnet.

Taste the Waste

von Valentin Thurn
Vorführung 08.07.2013

Das Essen, das wir in Europa weg werfen, würde zwei Mal reichen, um alle Hungernden der Welt zu ernähren. Valentin Thurn hat den Umgang mit Lebensmitteln international recherchiert und kommt zu haarsträubenden Ergebnissen.

Empire Me - Der Staat bin ich!

von Paul Poet
Vorführung 10.06.2013

In kleinen Episoden, die durch Zwischenbilder und -texte verbunden werden, stellt Poet Gründer und Bewohner der so genannten Mikronationen vor. Man ist gespannt: Sind sie glücklicher und zufriedener? Sind sie unabhängig und frei von zum Beispiel wirtschaftlichen Verwerfungen? Geht es bei ihnen gerechter zu? Mit anderen Worten: Wäre ein Ministaat eine Alternative zum "normalen Leben" in einem "normalen Land"?

Mama illegal

von Ed Moschitz
Vorführung 13.05.2013

Weil die illegale Einreise in den Westen teuer und risikobefrachtet ist, gibt es oft für lange Zeit keine Rückreise mehr. Das heisst, die Frauen sehen meist für viele Jahre ihre Kinder und Ehemänner nicht mehr.

appassionata

von Christian Labhart
Vorführung 08.04.2013

Es ist Christian Labhart bisher immer gelungen, in seinen Filmen die Leute ganz unverstellt zu zeigen. Er filmt ohne Mätzchen, aber mit viel Herz und Verstand.

Roşia Montană

von Fabian Daub
Vorführung 11.03.2013

Was kostet der globale Ausverkauf? Dies bekommen die Bewohner/innen des Westkarpatendorfs Rosia Montana hautnah zu spüren. Hier lässt sich ein kanadischer Großkonzern nieder, der angetreten ist, das größte Goldvorkommen Europas zu heben.

Virgin Tales

von Mirjam von Arx
Vorführung 11.02.2013

Im Zentrum von Mirjam von Arx' packendem Film steht die Grossfamilie Wilson, Gründer der «Purity Balls», die sie zwei Jahre lang begleitet hat und der sie aussergewöhnlich nahe kommt.

Buebe gö z'Tanz

von Steve Walker
Vorführung 14.01.2013

Zwei ganz unterschiedliche Welten prallen aufeinander: das professionelle Bern:Ballett, hierarchisch organisiert und mit herausfordernden Ansprüchen an das körperliche und psychische Limit der Tänzerinnen und Tänzer; da die Band «Kummerbuben», ganz Rock'n'Roll mit viel Bier, Zigaretten und lockerer Arbeitsmoral.

Ahimsa - Die Stärke von Gewaltfreiheit

von Karl Saurer
Vorführung 10.12.2012

Mit jahrelangem gewaltfreiem Kampf schafft es eine Dorfgemeinschaft von Ureinwohnern im indischen Bundesstaat Madhya Pradesh, das Recht auf Boden und Wasser zu erstreiten.

Ecuador

von Jacques Sarasin
Vorführung 12.11.2012

Den Verzicht auf Ölbohrungen in einem Nationalpark im Interesse des Klimaschutzes will sich der Andenstaat von den reichen Staaten bezahlen zu lassen. Diesen Plan will Präsident Rafael Correa in den nächsten Wochen auf mehreren Auslandsreisen erläutern.

No Man's Zone Fukushima - Mujin chitai

von Fujiwara Toshi
Vorführung 08.10.2012

In der Sperrzone von Fukushima scheint sich alles in einem Schwebezustand, in einer Schreckensstarre zu befinden; die Trümmer bleiben liegen. Fujiwara spürt der Stimmung unter den Menschen nach.

Drei Brüder à la carte

von Silvia Häselbarth Stolz
Vorführung 10.09.2012

Im 400-jährigen Landgasthof Hirschen in Oberkirch (LU) kocht der Chef, Markus Wicki, zusammen mit seinen zwei Brüdern, die beide mit einem Down Syndrom zur Welt gekommen sind.
Der Alltag im Gourmet-Restaurant ist alles andere als alltäglich.

Regilaul

von Ulrike Koch
Vorführung 09.07.2012

In Regilaul begegnet uns ein Lied von eigentümlicher Stärke. Die Wiederholungen der Achtsilbenverse und die Veränderungen, die aus den Wiederholungen hervorgehen, entwickeln einen Sog und führen zu einem inneren Wiedererkennen.

Moi c'est moi

von Gabriele Schärer
Vorführung 11.06.2012

Bern-West, Stadtteil VI – hier leben 12'000 Menschen in weitläufigen Hochhaussiedlungen. Rushit und seine Freunde sind Rapper und im Quartier berühmt. Ihre Band heisst «BlockJunge». Sie schreiben ihre eigenen Texte, singen vom Leben am Rand und nennen das Ghetto Heimat.

Ursula - Leben in Anderswo

von Rolf Lyssy
Vorführung 14.05.2012

Unter Mimi Scheiblauers Kindern war auch ein in sich versunkenes, hübsches Mädchen mit langen blonden Haaren, schönen grossen Augen und wohlgeformten Ohren. Doch das kleine Mädchen, das aussah wie vier, war damals bereits 12-jährig und von Geburt an taubblind. Zusammen mit Mertens und Marti entschlossen wir uns, mit ihr und ihrer Pflegemutter zusätzliche Aufnahmen zu drehen und diese mit dem bestehenden Material zu einem Dokumentarfilm zu montieren.

Die grosse Erbschaft

von Fosco Dubini und Donatello Dubini
Vorführung 16.04.2012

Ein Telefonanruf bewirkt, dass sich der in Köln lebende Filmemacher Fosco Dubini nach Lodrino aufmacht, ein 500-Seelen-Dorf im Tessin. Das Haus der Grosseltern sei abgebrannt, so Vater Lino, der selber seine Kindheit und Jugend im Dorf verbracht hatte. Gemeinsam mit dem Vater durchstöbert Fosco ein erstes Mal das vom Brand arg in Mitleidenschaft gezogene Haus.

Mit dem Bauch durch die Wand

von Anka Schmid
Vorführung 12.03.2012

Bei Sandra und Marcel funkte es beim Chatten, Mwathi eroberte Jennifers Herz mit hundert Liebesbriefen und Jasmine
verknallte sich in ihren Klassenkameraden Roman.

Unter Kontrolle - Eine Archälogie der Atomkraft

von Volker Sattel
Vorführung 13.02.2012

Der Traum von einer sorgenfreien, sauberen Atomkraft ist ausgeträumt. Der tiefe Glaube an den unaufhaltsamen technischen Fortschritt ist nachhaltig erschüttert. Was passiert wirklich hinter den Mauern der Kernkraftwerke? UNTER KONTROLLE macht das Unsichtbare sichtbar.

Fritz Hauser - Klangwerker

von Erich Busslinger
Vorführung 09.01.2012

Eine Reise in die musikalische Welt von Fritz Hauser. Wir sehen den Schlagzeuger, Performer, Komponisten und Klangforscher im kreativen Prozess von drei Projekten.

Ex Voto

von Erich Langjahr
Vorführung 12.12.2011

In EX VOTO aus dem Jahr 1986 geht Erich Langjahr den Gedanken nach, was Heimat bedeutet. Geschichte in all seinen Facetten, Frömmigkeit, Bewahren und Zerstören hat darin seinen Platz. Vom Deckengemälde der Kapelle am Gubel von der Schlacht 1531 aus gehend gibt Annelies Ursin vor dem Film eine Einführung mit dem aktuellen Thema «Frömmigkeit einst und jetzt.»

Burma Displaced - Vertrieben aus Burma

von Roland Wehap
Vorführung 14.11.2011

Nach Jahrzehnten der Militärdiktatur in Burma gelten nach wie vor die alten Werte: Man ist dafür oder man ist dagegen. Die Kritiker sind tot, in lebenslanger Haft oder konnten sich ins Ausland retten. Im Vielvölkerstaat Burma haben es auch Minderheiten nicht leicht. Sie werden systematisch verfolgt und enteignet. Missbraucht und ermordet. Wer kann, der flieht.

Sira - Wenn der Halbmond spricht

von Sandra Gysi & Ahmed Abdel Mohsen
Vorführung 10.10.2011

Sayyed el-Dawwy ist 80 Jahre alt und der letzte lebende Dichter der Sira - des grössten arabischen Epos. Nur er kennt ihre 5 Millionen Verse auswendig, nur er hält die Geschichten vom Volk des Halbmonds am Leben. Über Generationen ausschliesslich mündlich überliefert will er die Sira an seinen Enkel Ramadan weitergeben.

The Definition of Insanity

von Frank Matter, Robert Margolis
Vorführung 12.09.2011

Am Einzelbeispiel aufgerollt, stösst The Definition of Insanity so zu allgemein gültigen Fragen vor: Wie weit gehe ich, um meine Wünsche zu verwirklichen? Und was opfere ich für meine Leidenschaft?

Das Schiff des Torjägers

von Heidi Specogna
Vorführung 08.08.2011

2001 sorgte ein humanitärer Eklat nicht nur in Deutschland für ein großes Medienecho und beendete über Nacht die Karriere des nigerianischen Torjägers Jonathan Akpoborie. Der treffsichere Stürmer des Bundesligisten VFL Wolfsburg war Eigentümer eines Schiffes, das Kinder illegal nach Gabun transportierte, wo sie Sklavenarbeit verrichten sollten - ausgerechnet von Benin aus, dem Mutterland des Sklavenhandels.

Mama Mama Papa Papa

von Remo Hegglin und Cesare Macri
Vorführung 11.07.2011

Regenbogenfamilien haben gegen viele Vorurteile anzukämpfen. Etliche davon entstehen aus Unsicherheit, Unwissenheit und Angst vor Neuem.

Bouton

von Res Balzli
Vorführung 06.06.2011

Ein melodiöser Film mit schmerzhaften Dissonanzen. Johana, eine junge Schauspielerin, und ihre selbst geschaffene Puppe Bouton versuchen, eine gefährliche Krankheit zu überwinden und den Ernstfall mit Humor zu meistern.

David wants to fly

von David Sieveking
Vorführung 09.05.2011

David, ein junger Filmemacher, folgt seinem Vorbild David Lynch in die Welt der Transzendentalen Meditation (TM). Er kommt dabei dem Gründer der Bewegung, Maharishi Mahesh Yogi, auf die Spur, zu dem dereinst schon die Beatles pilgerten.

Seed Warriors

von Mirjam von Arx und Katharina von Flotow
Vorführung 11.04.2011

Bis 2050 werden die Temperaturen voraussichtlich weltweit um mindestens zwei Grad steigen. Dies führt zu riesigen Einbussen bei der gesamten Nahrungsmittelproduktion – mancherorts bis zu 30 Prozent. Bis dahin wird sich der globale Nahrungsbedarf verdoppelt haben. Wie werden wir die Weltbevölkerung ernähren?

Nel Giardino dei Suoni - Im Garten der Klänge

von Nicola Bellucci
Vorführung 14.03.2011

Film ist vor allem ein Medium der Augen. Dieses Medium zu nutzen, um Welt aus der Perspektive eines Blinden zu erfahren, wirkt wie die Verbindung von Feuer und Wasser. Nicola Bellucci wagt diese kontrastreiche Kombination: Der 1963 in Italien geborene Filmemacher, der seit 15 Jahren als Cutter, Kameramann und Regisseur in Basel lebt, hat sich für seinen Dokumentarfilm "Nel Giardino dei suoni" an die Fersen des blinden Schweizer Musiktherapeuten Wolfgang Fasser geheftet und formt daraus das einfühlsame Porträt eines Menschen, der nicht nur ein gemachtes Nest in Zürich verlassen hat, sondern seine Blindheit vor allem als Herausforderung nimmt, die Welt anders zu erleben – und so auch Sehenden noch die Augen (und die Ohren) öffnet.

jung und jenisch

von Karoline Arn und Martina Rieder
Vorführung 14.02.2011

Pascal, Miranda, Jeremy und Franziska sind vier stolze Jenische, Schweizer Zigeuner. Sie sind zwischen 17 und 25 Jahre alt. Sie lieben starke und grosse Autos und haben sich entschieden, für immer auf Achse zu sein, so wie viele andere junge Jenische. Sie brauchen ihre Freiheit und kämpfen darum. Sie zeigen eine Welt, die Sesshaften sonst verschlossen bleibt. Ein anderes und doch sehr schweizerisches Leben. Zigeuner heute – entzaubert, lebensnah.

How about Love

von Stefan Haupt
Vorführung 10.01.2011

Vordergründig erzählt der Film eine Liebesgeschichte, die Geschichte einer Sinnkrise des Herzchirurgen Fritz. Auf einer Ferienreise in Thailand besucht er auch ein abgelegenes Flüchtlingslager nahe der burmesischen Grenze, wo ein früherer Arztkollege medizinische Versorgung leistet. Fritz entschliesst sich zu bleiben und auch aktiv zu helfen. Er taucht
dabei in eine völlig fremde Welt ein.

Ajami

von Scandar Copti & Yaron Shani
Vorführung 13.12.2010

Ajami ist eine rauhe Gegend in Jaffa, eine hauptsächlich von Arabern bewohnte Stadt in Israel, etwas südlich von Tel Aviv. Das Konfliktpotential hier mag den meisten amerikanischen Zuschauern fremd vorkommen. Doch trägt es eine gewisse Verwandtschaft zu den Straßenzügen, die uns allen gut bekannt sind, letztlich aus Filmen und aus dem Fernsehen.

La Yuma

von Florence Jaugey
Vorführung 08.11.2010

Die rebellische Yuma aus einem Armenviertel Managuas hat Ziele, die über den scheinbar vorbestimmten Weg zwischen Armut und Kriminalität hinausgehen: sie will professionelle Boxerin werden.

Dharavi - Slum for Sale

von Lutz Konermann
Vorführung 18.10.2010

Der grösste Slum in Mumbai heisst Dharavi. Mit seinen geschätzten 800'000 Einwohnern gehört er zu den am dichtesten besiedelten Orten der Welt. Einst ausserhalb der Stadtgrenzen befindet sich Dharavi heute im Herzen der Metropole, eingeschlossen von zentralen Verkehrsadern und in unmittelbarer Nachbarschaft zum neuen Finanzzentrum.

Reisender Krieger - Directors Cut

von Christian Schocher
Vorführung 13.09.2010

Christian Schochers 1979 entstandenes Roadmovie «Reisender Krieger» ist direkt in der Schweizer Realität verortet. Als der Film vor 28 Jahren in die Kinos kam, war er 200 Minuten lang. Nun hat Christan Schocher einen 50 Minuten kürzeren Director´s Cut erstellt und kommt damit seiner ursprünglichen Wunschvorstellung näher als in der langen Version von 1981.

Zanzibar Musical Club - From Rhythm to Soul

von Patrice Nezan und Philippe Gaznier
Vorführung 09.08.2010

In langen, poetisch ruhigen Einstellungen lernt man mit diesem Film eine Jahrtausend alte Kultur kennen, in der Traditionen musikalisch weitergegeben werden. Musik ist das gesellschaftliche Bindeglied in der sich die komplexe Geschichte der Insel zeigt.

Space Tourists

von Christian Frei
Vorführung 12.07.2010

Space Tourists zeigt das neue Phänomen Weltraumtourismus nicht als blosse Science Fiction, sondern als ein Zeichen unserer Zeit. Seine Protagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein. Es gelingt Christian Frei, ein differenziertes Bild aller Hauptakteure zu schaffen.

Pianomania

von Lilian Frank, Robert Cibis D
Vorführung 14.06.2010

"Der Ton atmet nicht!" "Das Instrument braucht mehr Magie!" - Sätze wie diese hört Stefan Knüpfer jeden Tag. Er ist Cheftechniker und Meisterstimmer von Steinway & Sons und arbeitet mit den besten Pianisten der Welt zusammen. Wenn sich Alfred Brendel, Lang Lang oder Pierre-Laurent Aimard an den Flügel setzen, muss alles perfekt sein, bis auf die winzigste Tonnuance. Denn jedes Klavier hat seine eigene Persönlichkeit.

Jesus liebt dich

von Lilian Frank, Robert Cibis, Michaela Kirst, Matthias Luthardt
Vorführung 13.06.2010

Religion. Viele Menschen verbinden mit diesem Wort Krieg und Terror, westliche Aufklärung gegen islamistische Fundamentalisten. Dass das Christentum selbst fundamentalistische Strömungen hat, wird häufig ausgeblendet. Der Dokumentarfilm „Jesus liebt Dich“ beobachtet fundamentalistische Christen aus den USA, Afrika und Europa während der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland 2006.

Zwischen Himmel und Erde

von Christian Labhart
Vorführung 10.05.2010

Ist sie ein weltfremder, esoterischer Schulungsweg, eine fundamentalistische Weltanschauung oder gar eine radikale Alternative zum Mainstream des Kapitalismus? Die Anthroposophie, von Rudolf Steiner vor über 100 Jahren entwickelt, wirkt heute in Praxisfeldern wie Pädagogik, Medizin, Landwirtschaft und Kunst weltweit.

Calling Hedy Lamarr

von Georg Misch
Vorführung 12.04.2010

Die legendäre Hollywood-Diva (1914 -2000) machte eine traumhafte Hollywood-Karriere ab 1937, die letztlich an den verschiedenen Ansprüchen zerbrach.

Der Weg nach Mekka - Die Reise des Muhammad Asad

von Georg Misch
Vorführung 11.04.2010

Leopold Weiss wird 1900 als Jude in Lemberg, im Osten Österreich-Ungarns geboren. Von Wien aus führt sein Weg nach Palästina, wo er in den 20er Jahren den Islam kennenlernt und sich gegen den Zionismus ausspricht. In Saudi-Arabien zum Islam konvertiert, heisst Leopold Weiss von nun an Muhammad Asad und freundet sich mit dem König an.

Die Frau mit den 5 Elefanten

von Vadim Jendreyko
Vorführung 29.03.2010

Mit 85 Jahren reist Swetlana Geier zum ersten Mal seit dem Krieg zurück an die Orte ihrer Kindheit in der Ukraine. Der Regisseur Vadim Jendreyko begleitete sie auf dieser Reise.

The Colour of your Socks - Ein Jahr mit Pipilotti Rist

von Michael Hegglin
Vorführung 08.03.2010

Der Dok begleitet die Künstlerin ein Jahr lang rund um die Welt und zeigt sie bei der Arbeit in ihrem Studio in Zürich ebenso wie im Museum of Modern Art in New York.

Über Wasser - Menschen und gelbe Kanister

von Udo Maurer
Vorführung 08.02.2010

Der Titel verrät deutlich, worum es geht: Um die weltweite Versorgung mit dem immer kostbarer werdenden Gut Wasser, dargestellt an drei unterschiedlichen Schauplätzen. Die sind im überschwemmten Bangladesh, am ausgetrockneten Aralsee in Kasachstan und im Dürregebiet des afrikanischen Nairobi.

The Sound of Insects

von Peter Liechti
Vorführung 11.01.2010

Im tiefen Winter findet der Jäger S. im abgelegensten Waldstrich des Landes die Mumie eines etwa 40-jährigen Mannes. Aufgrund der minuziösen Aufzeichnung des Toten stellt sich heraus, dass der Mann im vorhergegangenen Sommer Selbstmord durch Verhungern begangen hatte.

Trans-Cutucú zurück in den Urwald

von Lisa Fässler
Vorführung 14.12.2009

Im Gleichtakt reissen zwei riesige, gelbe Bulldozer die karminrote Erde auf, während sich mehrere Pferde gegenseitig die vom Schleppen aufgerissene Haut lecken. Einige Meter entfernt parkt ein Reisebus, aus dem westliche Touristen aussteigen, die zu Fuss die Holzhütten oberhalb der Baustelle erreichen wollen. Das Szenario wird vor den aufragenden Höhen des Amazonas ohne Kommentar und aus einiger Distanz gefilmt.

BirdWatchers

von Marco Bechis
Vorführung 09.11.2009

Die weißen Großgrundbesitzer im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso do Sul führen ein komfortables Leben. Der Anbau von genveränderten Pflanzen auf ihren gewaltigen Feldern ist nicht die einzige Einnahmequelle, auch »Birdwatching«-Touren für Touristen sind im Angebot. Die für diese Touren als Foto-Attraktion engagierten Guarani-Kaiowa Indianer fristen dagegen ein klägliches Leben in ihren Reservaten abseits der fruchtbaren Plantagen, vertrieben von dem Land, das einmal ihnen gehörte. Und es ist dieses perspektivlose Dasein, das die Revolution eines Stammes auslöst...

Geburt

von Silvia Haselbeck / Erich Langjahr
Vorführung 21.10.2009

Ohne Belehrung, ohne medizinischen Schnickschnack, ohne uns als Voyeure zu fühlen, erleben wir zwei Mal in ruhigen Bildern die Vorbereitungen und die Geburten zweier Menschenleben.

Snow - Snijeg

von Aida Begic
Vorführung 12.10.2009

„In jedem Witz steckt auch eine halbe Wahrheit.“ Witzig ist es selten im vom Balkankrieg zerstörten, bosnischen Dorf Slavno. Nur wenn die überlebenden Frauen ihre verstorbenen Ehemänner und andere tote Familienmitglieder pantomimisch darstellen, um ihre Kinder aufzuheitern, wird, so makaber dies auch klingen mag, gelacht.

Ich träume nicht auf Deutsch

von Ivana Lalovic
Vorführung 12.10.2009

Die siebzehnjährige Lejla arbeitet mit ihrer Freundin Anita (25) in einem edlen Hotelrestaurant über den Dächern von Sarajevo. Eines Tages lernt Lejla Milos (43) kennen, der seit dem Krieg in Bosnien in der Schweiz lebt und in Sarajevo auf Geschäftsreise ist.

La Forteresse

von Fernand Melgar
Vorführung 14.09.2009

Eben hat die Schweiz das restriktivste Asylgesetz in ganz Europa eingeführt. Respektvoll richtet der Dokumentarfilm den Blick auf eine Empfangsstelle für Asylsuchende.

Signers Koffer - unterwegs mit Roman Signer

von Peter Liechti
Vorführung 31.08.2009

«Ich stelle mir etwas in der Phantasie vor und dann probiere ich es aus. Es muß ja nicht gelingen.» Roman Signer macht Zeugs, das man sich manchmal vorstellt und dann aus allen möglichen Gründen doch nicht tut: herumzündeln, etwas von ganz hoch 'runterfallen lassen, mit Knalltschen an den Schuhen herumlaufen, einen ferngesteuerten Hubschrauber voll in einen Fensterladen krachen lassen, Stühle synchron aus Hotelfenstem katapultieren. Herrlich.

Thèbes - à l'ombres de la tombe

von Jacques Siron
Vorführung 10.08.2009

Das auf antiken Gräbern erbaute Dorf Al-Qurna ist auf Veranlassung der ägyptischen Regierung von Bulldozern niedergewalzt worden. Die Bewohner betätigten sich seit Jahrzehnten als Grabräuber: stets haben sie es verstanden, sich an den Antiquitäten, die sie unter ihren Häusern finden konnten, zu bereichern.

La Consultation

von Hélène de Crécy
Vorführung 13.07.2009

Luc Perino ist Spezialist für Tropenkrankheiten, hat Berufserfahrung in China und Afrika gesammelt und führt eine Praxis in Lyon. In La Consultation öffnet er diese für Hélène de Crécys ersten langen Dokumentarfilm, der den Alltag Perinos und seine Beziehungen zu den Patienten festhält.

Pausenlos

von Dieter Gränicher
Vorführung 08.06.2009

Dieter Gränicher hat sich mit den verschiedensten Berufsvertretern auseinandergesetzt: vom Förster bis zum Zeitforscher, vom ehemaligen Skirennfahrer bis zur Hebamme. Der Film ist ein Plädoyer für die Kunst des Atemholens.

Isa Hesse - Das grosse Spiel Film

von Anka Schmid
Vorführung 25.05.2009

Die Schweizer Filmpionierin Isa Hesse-Rabinovitch (1917-2003) ging Zeit ihres Lebens auf unkonventionellen Pfaden. Die Tochter jüdisch-russischer Immigranten wuchs in Zürich auf. Sie heiratete einen Sohn von Hermann Hesse, mit dem sie drei Kinder hatte. Geprägt vom künstlerischen Schaffen ihrer Eltern arbeitete sie als Illustratorin, später als Reporterin und Fotografin und war stets auf Unabhängigkeit bedacht.

Luftbusiness

von Dominique de Rivaz
Vorführung 11.05.2009

Bei einer Onlineversteigerung im Internet verkaufen drei junge Aussenseiter - der eine sein Altsein, der andere seine Kindheit, der dritte seine Seele. Es sollte ein Spiel sein, ein Mittel, um Geld zu verdienen natürlich, und warum nicht auch eine Provokation in dieser Welt, die alles auf den Stand einer Ware herabsetzt? Es wird ein Drama.

Giù le Mani

von Danilo Catti
Vorführung 20.04.2009

Der Streik in Bellinzona wurde von den Arbeitern begonnen und durchgeführt. Das ist ein wichtiger Punkt, der alles Weitere prägte. Der Kampf wurde in den Medien hochgespielt.

Grundeinkommen - Kulturimpuls

von Daniel Häni und Enno Schmidt
Vorführung 09.03.2009

Das Grundeinkommen auf der Basis einer Konsumsteuer ist ein Gedankenexperiment, ein Denkanstoss, der bisher weder richtig durchdacht noch durchgerechnet ist. Welche Folgen die Einführung eines Grundeinkommens hätte, hängt wohl tatsächlich nicht zuletzt davon ab, ob und wie die Bürger die Freiheit, die das Grundeinkommen bietet, nutzen würden. Enno Schmidt und Daniel Häni sagen: „Logisch ist es erst im Nachhinein.“

Der Pfad des Kriegers

von Andreas Pichler
Vorführung 09.02.2009

Der Tod von Michael hat mich damals, 1990, sehr getroffen. Als der islamistische Terror in Europa in die Schlagzeilen rückte, musste ich wieder an ihn denken, und daran, dass es auch bei uns im Westen und damals vor allem in den linken Bewegungen immer wieder junge Menschen gab, die bereit waren, für den politischen Kampf sogar ihr Leben zu opfern.

Lüber in der Luft

von Anna-Lydia Florin
Vorführung 12.01.2009

Wo der Performance-Künstler Heinrich Lüber auftaucht, scheinen die Gesetze der Physik ausser Kraft gesetzt. Ob er in luftiger Höhe an einem Gebäude schwebt, ob ihm ein riesiger Vogel aus der Kehle schlüpft oder ob er im offenen Meer über Stunden auf dem Kopf seines Doppelgängers steht - stets ist ihm das ungläubige Staunen der Passanten sicher.

Umarete wa mita keredo

von Ozu Yasujiro
Vorführung 01.12.2008

Yasujiro Ozus Stummfilmperle Umarete wa mita keredo aus dem Jahre 1932 ist einer der schönsten Filme über die Kindheit in der Stadt.

bill - das absolute augenmass

von Erich Schmid
Vorführung 10.11.2008

Er war Hochschullehrer und Politiker, Gestalter (Designer), Architekt und Künstler. Kurzum: Eine herausragende Schweizer Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts. Max Bill, 1908 in Winterthur geboren, starb 1994. Einige seiner Werke wie beispielsweise seine Pavillon-Skulptur (1983) an der Zürcher Bahnhofstrasse haben heftige Reaktionen hervorgerufen, sind aber längst akzeptiert und integriert.

Comrades in Dreams - Leinwandfieber

von Uli Gaulke
Vorführung 13.10.2008

Warum "Titanic" nicht auf dem indischen Land funktioniert, wie ein Kinofilm bei der Planerfüllung helfen kann und wie kommunales OpenAir-Kino in Burkina Faso aussieht, die Antworten darauf erfährt der Zuschauer im Verlauf der 100 Spielminuten und im Verlauf einer Reise rund um die Welt: Burkina Faso, Nordkorea, Indien und die USA hat Uli Gaulke bereist und dabei Kinomacher aufgespürt, die teilweise unter wiedrigsten Umständen ihren Traum vom eigenen Kino in die Tat umsetzen.

Voodoo - Mounted by the Gods

von Alberto Venzago
Vorführung 08.09.2008

«Mounted by the Gods» erzählt mit faszinierenden Bildern und innovativen filmischen Mitteln eine Reise in die geheimnisvolle Welt des afrikanischen Voodoo. Venzago dokumentiert das Eintauchen in diese Religion mit beeindruckender Ästhetik und grosser Sensibilität.

Unser täglich Brot

von Michael Geyrhalter
Vorführung 11.08.2008

Unser täglich Brot ist ein Bildermahl im Breitwandformat, das nicht immer leicht verdaulich ist - und an dem wir alle Anteil haben. Eine pure, detailgenaue Filmerfahrung, die dem Publikum Raum für eigene Erkenntnisse lässt.

URGA

von Nikita Michalkow
Vorführung 14.07.2008

In dem hervorragend fotografierten Film geht es um die Freundschaft von zwei Männern aus verschiedenen Kulturen, um den Gegensatz zwischen der archaischen Nomadenkultur und der Industriegesellschaft. Symptone kündigen die wohl unaufhaltbare Zerstörung der unberührten Natur und der Lebensweise der tradtionellen Hirtenvölker an.

Bird's Nest - Herzog & De Meuron in China

von Christoph Schaub, Michael Schindhelm
Vorführung 30.06.2008

Für das «National Stadium» für die Olympischen Spiele 2008 sind die Basler Stararchitekten Herzog & de Meuron (u.a. Tate Modern London; Allianz Arena Fussball Stadion München; De Young Museum San Francisco) beauftragt worden. Zeitgleich verfolgen die beiden Architekten auch ein Projekt in der chinesischen Provinz, wo sie einen ganzen Stadtteil für 300’000 Menschen in der 3-Millionen-Stadt Jinhua bauen - eine Aufgabe, die sich nach den alltäglichen Bedürfnissen der chinesischen Bevölkerung ausrichtet.

Lost in Liberia

von Luzia Schmid
Vorführung 09.06.2008

Von der Einschulung in Genf über den Einsatz in Liberia bis zu ihrer Rückkehr nach Europa begleitet Luzia Schmid die Irin Leila Blacking. Statt Zahlen und Hintergrundinformationen bietet der Dokumentarfilm so eine Innenansicht der Arbeit des Internationalen Roten Kreuzes.

Mein Bruder, der Dirigent

von Alberto Venzago
Vorführung 19.05.2008

Der Film ist ein ungewöhnliches, persönliches, immer wieder sehr intimes Porträt, das auf diese Art nur möglich wurde dank der brüderlichen Nähe des Filmers mit seinem Protagonisten. In grossartigen Schwarzweissbildern zeigt Alberto Venzago immer wieder Marios Gesicht in Nahaufnahme, zeigt seine Qualen und die Erschöpfung, seine Konzentration und seine Freude. Er dokumentiert die harte Arbeit eines Spitzendirigenten jenseits von Ruhm und Glamour.

Feltrinelli

von Alessandro Rosetto
Vorführung 28.04.2008

«Feltrinelli», ist ein europäisches Abenteuer, das von einem halben Jahrhundert voller Träume und Risiken erzählt.

Max Frisch, Citoyen

von Matthias von Gunten
Vorführung 14.04.2008

Max Frisch war der letzte grosse Schweizer Intellektuelle, der auch über das eigene Land hinaus als «Stimme» breit wahrgenommen und geschätzt wurde: eine Figur, wie es sie heute kaum mehr gibt. Vor dem Hintergrund des vergehenden 20. Jahrhunderts spürt der Film Frischs Geschichte als Zeitzeuge nach und fragt, ob wir solche «Stimmen» überhaupt brauchen - oder heute auch ohne sie auskommen.

Prater

von Ulrike Ottinger
Vorführung 27.03.2008

Ulrike Ottingers Film Prater taucht mit seinen atemberaubenden Bildern jeden Kinogänger in sein eigenes Universum der Wünsche und Sensationen. Er verbindet die Kulturgeschichte des ältesten Vergnügungsparks der Welt mit brillanten Einblicken in die Wandelbarkeit der technischen Attraktionen. Zugleich erzählt er von Menschen, für die der Prater Ort der Unterhaltung, der Erinnerung oder ganz einfach Lebensmittelpunkt ist.

Ricordare Anna

von Walo Deuber
Vorführung 10.02.2008

Ein Vater macht sich auf die Suche nach Vergebung, in dem er die Plätze, Gefühle und Fehler der Vergangenheit noch einmal besucht und durchlebt. Eine Tragödie der Liebe, die uns einen Blick in die Vergangenheit, die Gegenwart und das Surreale gewährt.

Rajas Reise

von Karl Saurer
Vorführung 14.01.2008

Der Film spürt der geheimnisvollen Geschichte des indischen Elefanten Raja nach, der um 1550 von den Wäldern Keralas über Lissabon bis nach Wien auf eine abenteuerliche Reise geschickt wurde. Die Erkundungen des Gandhi-Aktivisten P.V. Rajagopal entlang der Wegstrecke fördern Überraschendes zutage und wecken spannende Assoziationen.

Black Deutschland

von Oliver Hardt
Vorführung 10.12.2007

Der Dokumentarfilm Black Deutschland ist eine intime Studie über das Denken und Fühlen einer gar nicht so kleinen Minderheit in Deutschland. Regisseur Oliver Hardt porträtiert schwarze Kulturschaffende, die dem Zuschauer auf emotionale, gleichwohl reflektierte und humorvolle Weise eine Idee davon vermitteln, was es bedeutet, als Nicht-Weisser in einer Gesellschaft zu leben, die sich als "weiss" definiert.

Die eiserne Mauer

von Mohammed Alatar
Vorführung 12.11.2007

Palästinenser und Israelis begannen den Friedensprozess auf Grundlage des Prinzips Land für Frieden. The Iron Wall zeigt, wie israelische Siedlungen und Außenposten - heute weit verstreut über die Westbank - diese Grundlage zerstören und sich diese Siedlungspoltik auf alle Bereiche des Alltagslebens der Palästinenser auswirkt.

Moolaadé

von Ousmane Sembène
Vorführung 08.10.2007

Eine trügerische Ruhe herrscht in einem senegalesischen Dorf: Vier Mädchen, die sich weigern sich beschneiden zu lassen, suchen Schutz bei der willensstarken jungen Collé, einer couragierten Frau, die vor Jahren ihrer eigenen Tochter die Beschneidung ersparen konnte.

Gerhard Meier - Das Wolkenschattenboot

von Friedrich Kappeler
Vorführung 10.09.2007

Der Dokumentarfilm «Die Ballade vom Schreiben» (1995) zeigt, wie Gerhard Meier nach 33 Jahren Arbeit in der Lampenfabrik doch noch Schriftsteller wird und gilt als Einführung in das Werk des Dichters. Zwei Jahre später starb Gerhard Meiers Ehefrau Dorli, die in seinem Leben – und auch im Dokumentarfilm – eine wichtige Rolle spielte.

Tangos - el exilio de Gardel

von Fernando E. Solanas
Vorführung 13.08.2007

Eine vom Militärputsch 1976 ins Pariser Exil vertriebene argentinische Tanzgruppe probt in diesem Spielfilm eine "Tanguedia", eine zu Astor Piazollas Tango-Klängen getanzte, melancholische Erzählung, eine elegante Einführung in die Gefühlswelten des Exils. Musikalische Struktur und stilisierte Gestaltung ergeben einen ästhetisch eindrucksvollen Film, dessen Episoden durch hervorragende tänzerische und schauspielerische Leistungen und durch die betörende Tangomusik verklammert werden.

Someone Beside You

von Edgar Hagen
Vorführung 11.06.2007

Zusammen mit unkonventionellen Psychiatern und deren Klienten bricht der Autor zu einem dokumentarischen Roadmovie durch die Schweiz, Europa und die USA auf. In Wohnmobilen durchreisen sie die Abgründe der Psyche und gehen der Frage nach: Was ist der menschliche Geist? Wie verhält er sich in psychotischen Extremsituationen?

Losers and Winners

von Ulrike Franke und Michael Loeken
Vorführung 21.05.2007

Zwei Welten treffen aufeinander. Doch wer ist am Ende Gewinner,wer Verlierer, wenn die Arbeit samt "Wirtschaftswunder" auswandert und eine deutsche Region das Phänomen Globalisierung auf einmal ganz konkret am eigenen Leib zu spüren bekommt, während im Reich der Mitte täglich neue Visionen entstehen und vergehen?

Bamako

von Abderrahmane Sissako
Vorführung 07.05.2007

Der Innenhof eines Wohnhauses in Bamako, der Hauptstadt von Mali: Frauen färben Tücher, ein Paar streitet sich, ein junger Mann liegt krank in einem der angrenzenden Zimmer, Kinder kommen und gehen. Und mittendrin Männer und Frauen in Roben, Richter in einem Prozess, den die Bevölkerung gegen den Internationalen Währungsfond und die Weltbank anstrengt.

Faustrecht

von Bernard Weber, Robi Müller
Vorführung 11.04.2007

Faustrecht ist eine Langzeitbeobachtung von zwei gewalttätigen Jugendlichen. Die beiden Regisseure beobachteten Tim und Gibran von ihrem 16. bis zu ihrem 18. Lebensjahr. Tim ist ein introvertierter Jugendlicher, der zu unkontrollierten Gewaltausbrüchen neigt. Der Film zeigt ihn auf seiner Odyssee durch Anstalten und Pflegefamilien.

Ein Lied für Argyris

von Stefan Haupt
Vorführung 12.03.2007

Argyris Sfountouris überlebte 1944 vierjährig ein brutales Massaker der deutschen Besatzungsmacht, verlor seine Eltern und 30 Verwandte, kam als griechisches Waisenkind ins Kinderdorf Pestalozzi in die Schweiz und doktorierte an der ETH Zürich.

Der Kick

von Andreas Veiel
Vorführung 26.02.2007

In der Nacht zum13. Juli 2002 töten die Brüder Marco und Marcel Schönfeld und ihr Freund Sebastian Fink den 16-jährigen Marinus Schöberl.
Täter und Opfer kennen sich. Sie kommen aus Potzlow, einem Dorf, sechzig Kilometer nördlich von Berlin. Die Täter schlagen und quälen ihr Opfer über Stunden hinweg.

Hippie Masala

von Ulrich Grossenbacher und Damaris Lüthi
Vorführung 15.01.2007

Mitte der 1960er Jahre setzte ein bis dahin ungeahnter Indien-Boom ein: Zehntausende westeuropäische und US-amerikanische Jugendliche zogen auf der Suche nach alternativen Lebensformen, religiöser Erleuchtung oder Drogen gen Osten. "Hippie Masala" geht den Geschichten einiger dieser Männer und Frauen nach, besucht sie in ihrem derzeitigen Lebensumfeld und stellt Fragen nach der Erfüllung ihrer Träume.

Darwin's Nightmare

von Hubert Sauper
Vorführung 11.12.2006

In den 60er-Jahren wurde der Nilbarsch im afrikanischen Viktoriasee ausgesetzt. Der Raubfisch, anpassungsfähiger als seine Artgenossen, behauptete sich in seiner neuen Umgebung nicht nur, er zerstörte das natürliche Gleichgewicht des Sees, da er sich von anderen Spezien ernährte. Unternommen wurde dagegen nichts – aus wirtschaftlichen Gründen: Der Fisch entwickelte sich zum lukrativen Exportschlager.

Madeinusa

von Claudia Llosa
Vorführung 06.11.2006

Madeinusa wird in diesem Jahr während eines Festaktes zur "Heiligen Jungfrau" gekürt, doch die Ankunft eines fremden jungen Mannes aus Lima stört die Festlichkeiten und bringt Unruhe ins Dorf.

Season of the Horse

von Ning Cai
Vorführung 09.10.2006

Die mongolischen Viehzüchter, einst das stolze Symbol einer jahrhundertealten Nomadenkultur, werden mit den unerbittlichen Entwicklungen der modernen Welt konfrontiert. So auch der stolze Urgen, der mit Frau, Sohn und seinem alten, treuen Gaul in den weiten Steppen der Inneren Mongolei lebt. Er muss mitansehen, wie das Weideland austrocknet und die moderne, chinesische Zivilisation den Nomadenalltag mit Gesetzen, Regeln und Stacheldraht immer stärker bedroht.

Working Man's Death

von Michael Glawogger
Vorführung 25.09.2006

Glawogger machte die verschiedensten Reisen zu Schwerstarbeitern : wo hört Arbeit auf und wo beginnt Ausbeutung? Alles eine Sache der Definition, der Herkunft?
Sein erster Halt ist in der Ukraine, dort wo vor einigen Jahren noch der Bergbau boomte und jetzt nur noch Geisterschächte stehen.

Begegnungen mit der Künstlerin Maria Hafner

von Konstanze Binder
Vorführung 24.09.2006

Seit 1970 ist sie als freischaffende Künstlerin tätig mit zahlreichen Ausstellungen. Ihre Auseinandersetzung mit spirituellen Themen während und nach einer langen physischen Krankheit und die Beschäftigung mit Pierre Teilhard de Chardin in jüngster Zeit bestimmten ihren weiteren künstlerischen Weg.

Zum Abschied Mozart

von Christian Labhart
Vorführung 11.09.2006

Vor drei Jahren, im Frühling 2003 sass ich als Zuschauer im Saal der Rudolf Steiner Schule Wetzikon und hörte ein Konzert des Oberstufenchors unter der Leitung von Thomas Gmelin. 100 Jugendliche sangen ein kirchliches Werk von Joseph Haydn: Die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz.

White Terror

von Daniel Schweizer
Vorführung 21.08.2006

In den vergangenen fünf Jahren hat sich die rechtsextreme Bewegung stark verändert: Die Veteranen sind verschwunden und an ihrer Stelle sind vor allem in den Vereinigten Staaten und Europa neue Vordenker aufgetaucht, die sich nicht zwangsweise auch ihre Köpfe kahl rasieren.

U-Carmen eKhayelitsha

von Mark Dorndorf-May
Vorführung 10.07.2006

Alles in Georges Bizets Film dreht sich um Liebe, Hass, Eifersucht, Rache, erotische Obsessionen, Begierde und Wahnsinn. In ihrem spannenden Gegensatz aus Exotismus und Realismus wirkt die Story erstaunlich alterslos.

Ult!ma Thule - Eine Reise an den Rand der Welt

von Hans-Ulrich Schlumpf
Vorführung 12.06.2006

Die Reise in Ultima Thule soll das Publikum in eine Welt tragen, die es im Stress moderner Lebensumstände immer mehr vergisst oder verdrängt: die Welt elementaren Lebens, wie es uns alle überleben wird. Die Natur ist so fantastisch wie unsere abgründigsten Träume.

Die Große Stille

von Philip Gröning
Vorführung 08.05.2006

Der Film ist eine sehr strenge, fast stumme Meditation über das Klosterleben in sehr reiner Form. Keine Musik, bis auf die Gesänge der Mönche, keine Interviews, keine Kommentare, kein zusätzliches Material.

La Nébuleuse du Cœur

von Jacqueline Veuve
Vorführung 10.04.2006

Reise ins Herz; poetisch, ergreifend, grausam, ironisch, ja sogar manchmal zynisch. Sie führt uns ins Herz der Filmemacherin, zeigt ihre Sorgen, ihre Freuden, ihre medizinischen Probleme. Ein Pace-Maker muss ihr eingesetzt werden, was sie veranlasst, weit, sehr weit in die Herzen anderer vorzudringen.

Unser America

von Kristina Konrad
Vorführung 13.03.2006

»Unser America« ist eine Spurensuche in Nicaragua, eine Reise durch die Gegenwart der Vergangenheit – 25 Jahre nach einer Revolution, die niemand für möglich hielt.

The Giant Buddhas

von Christian Frei
Vorführung 16.01.2006

Die Sprengung der zwei kolossalen Buddhas im abgelegenen Bamiyan-Tal im März 2001 war ein Auftakt. Sechs Monate später folgten die Angriffe auf die Twin Towers in New York. Doch "The Giant Buddhas" ist kein Film über Terror, sondern vielmehr ein Film über die Vergänglichkeit an sich, ein Film über den Verlust kultureller Identität, über die Suche nach Wahrheit, Schönheit und Vielfalt.

Mein Name ist Bach

von Dominique de Rivaz
Vorführung 16.01.2006

Inspiriert von einer wahren Begebenheit, erzählt Dominique de Rivaz von der spannungsvollen Begegnung zweier Ikonen der Weltgeschichte: Johann Sebastian Bach und Friedrich der Grosse.

Gambit

von Sabine Gisiger
Vorführung 12.12.2005

(Eine) höchst intelligente Rekontruktion der Giftkatastrophe von Seveso ... Mit ihrem Protokoll der Schachzüge der damaligen Hauptakteure entwirft die Zürcherin Sabine Gisiger nicht nur die tragische Biografie des Bauernopfers - eines "technischen Direktors" der Roche - sondern überdies die Soziologie eines Weltunternehmens, das als unfehlbar betrachtet wurde.

Tout un hiver sans feu

von Greg Zglinski
Vorführung 05.12.2005

Der Winter im Schweizer Jura erscheint Jean und Laure unendlich, nachdem sie ihr kleines Mädchen Marie beim Brand ihrer Scheune verloren haben. Laure pendelt zwischen Verweigerung und Weinkrämpfen, Jean schwankt zwischen Schuldgefühlen und dem Wunsch nach Vergessen. Auf verschiedenen Wegen lernen beide mit ihrer Trauer umzugehen.

Touch the Sound

von Thomas Riedelsheimer
Vorführung 14.11.2005

Evelyn Glennie ist als Solo-Perkussionistin ein Weltstar der klassischen Musik. Nachdem sie in ihrer Kindheit ihr Gehör weitgehend verlor, hat sie gelernt, anders zu hören, den Körper als Resonanzraum zu nutzen, den Klang zu spüren.

Coca : die Taube aus Tschetschenien

von Eric Bergkraut
Vorführung 03.10.2005

Seit 1995 dokumentiert Sainap Gaschaiewa die Gräueltaten der russischen Truppen in Tschetschenien. Der Schweizer Regisseur Eric Bergkraut begleitet die starke, mutige Frau mit dem Übernamen Coca (Taube) in ihrem Alltag.

Downtown Switzerland

von Christian Davi, Stefan Haupt, Kaspar Kasics, Fredi M. Murer
Vorführung 01.10.2005

Eine spontane Spurensuche der vier Züricher Regisseure in ihrer Stadt – als Schweizer Umschlagplatz von Geld und Geist, verschiedenster Befindlichkeiten, friedlicher Koexistenz von Lebensentwürfen, Verbindungen, oder auch wo etwas mit aller Härte aufeinanderprallen kann. Wir können uns fragen, ob das im Kleinformat auch auf Zug zutrifft.

handbikemovie

von Martin Bruch
Vorführung 12.09.2005

Seit 1992, als bei ihm Multiple Sklerose diagnostiziert wurde, bewegt sich Martin Bruch mit Hilfsmitteln fort. Anfangs auf einem Tretroller, nun, wo dies nicht mehr möglich ist, vorwiegend mit dem Handbike. Zwischen 12/2001 und 12/2002 filmte er seine Fahrten durch Städte und über Land mit einer Helmkamera, deren Bilder und Töne zumindest eine Annäherung an seine eigene Wahrnehmung liefern.

Gori Vatra - Feuer !

von Pjer Žalica
Vorführung 08.08.2005

Tesanj ist eine kleine bosnische Stadt, deren düstere Realität die vordergründige Bilderbuchidylle Lügen straft: bescheidene, offene und warmherzige Bewohner, fröhliches Leben, ein Marktplatz, Traditionen, gute nachbarschaftliche Beziehungen. So weit die Fassade.

[im nordwind]

von Bettina Oberli
Vorführung 04.07.2005

Das raue wirtschaftliche Klima, das auch die Schweiz heimsucht: ein Personalleiter verliert seine Stelle und hält die Entlassung zu Hause geheim; die Familie baut gerade ein Haus; die Tochter kapselt sich von der Familie ab.

Namibia Crossings

von Peter Liechti
Vorführung 13.06.2005

Eine namibische Sängerin sucht auf einem Globus vergeblich nach der Heimat der Eidgenossen - "Ihr müsst von einem anderen Planeten sein", lacht sie schließlich.

Accordion Tribe

von Stefan Schwietert
Vorführung 09.05.2005

Fünf höchst eigenwillige Musiker aus verschiedenen Ländern formieren sich zum ACCORDION TRIBE und vollbringen das Kunststück, ihr lange Zeit verschmähtes Instrument wieder in jenes Kraftwerk der Gefühle zu verwandeln, als das es einst in aller Welt Verbreitung fand. Der Film folgt diesen erregenden Klanglandschaften von trancehafter Intensität und deren charismatischen Schöpfern auf ihrer Reise durch ein Europa, dessen reiches musikalisches Erbe für die Bodenhaftung bei den gewagten Höhenflügen im Stamm der virtuosen Handorgler sorgt.

Nicolas Bouvier, 22 Hospital Street

von Christoph Kühn
Vorführung 02.05.2005

Ausgesetzt in einem Phantomgebilde von Stadt, die von Dämonen, Trommlern und Insekten bevölkert scheint, erlebt der 26-Jährige Nicolas Bouvier einen Stillstand, dem er in diesem Ausmass noch nie begegnet war.

Que sera?

von Dieter Fahrer
Vorführung 11.04.2005

Eine Kindertagesstätte und ein Altersheim unter einem Dach – in der „Schönegg" in Bern ist eine Utopie Alltag geworden. Nicht bloss als sozialpolitisches Experiment, sondern als Metapher für Tod und Wiedergeburt.

Neulich 1-5

von Jochen Kuhn
Vorführung 14.03.2005

Neulich im Café, neulich beim Arzt, neulich an der Bushaltestelle, neulich ein Traum, neulich im Bordell; winzige Erzählungen: Menschen tragen Lasten (woher, wohin?), ein Patient schaut durch medizinische neue Apparaturen in sein Inneres –was sieht er da?

Konfrontation

von Rolf Lyssy
Vorführung 07.02.2005

David Frankfurter, Rabbinersohn aus Jugoslawien, wechselt nach der Machtergreifung Hitlers in Deutschland zum Studium an die Universität Bern. Aus Zeitungen erfährt er von der Tätigkeit Wilhelm Gustloffs in Davos – als Leiter der „Landesgruppe Schweiz der NSDAP. Am 4.2.1936 erschiesst er Gustloff und stellt sich anschliessend der Polizei.

Vollenweider

von Theo Stich
Vorführung 22.01.2005

Sarnen, 18. Oktober 1940, 1:55 Uhr. Hans Vollenweider wird von zwei Polizisten begleitet in die Werkstatt der Strafanstalt Sarnen geführt. Dort warten bereits zwei protestantische Pfarrer, zwei Kantonsbeamte, der Kantonsarzt und – für die Anwesenden nicht sichtbar – der Henker.

Bellaria - So lange wir leben!

von Douglas Wolfsperger
Vorführung 13.12.2004

Bellaria ist ein kleines, altes Wiener Reprisenkino und der Film zeigt sein “Stammpublikum“. Wenn sich der Kinovorhang öffnet, geht für diese Menschen die Sonne auf; ihr Leben ist im Kino. Ein berührender, komischer Film über Sehnsüchte, Rituale und einen Ort ausserhalb unserer Zeit.

Morgarten findet statt

von Erich Langjahr
Vorführung 15.11.2004

Der Film orientiert über einen patriotischen Gedenktag, schildert seinen Ablauf, leuchtet in seine Strukturen hinein und stellt Bezüge zur Vergangenheit und zur Innerschweizer Gegenwart (1977) her und lädt gleichzeitig zu einem Vergleich zu heute ein.

Ex Voto

von Erich Langjahr
Vorführung 08.11.2004

Das liebevolle Erfassen einer Landschaft und deren allmählicher Zerstörung, das Leben und Sterben von Bauern, archaische Frömmigkeit, bäuerliche Lebensbewältigung. Europas Mitte erscheint wie das Innere eines vergessenen Erdteils.

Soy Cuba

von Mikhail Kolatozov
Vorführung 01.11.2004

Der legendäre russische Regisseur Mikhail Kalatozov (Wenn die Kraniche ziehen) zeigt in vier Episoden die kubanische Revolution. Während in den ersten zwei Kapiteln soziale Ungerechtigkeit und Schlechtigkeit der verantwortlichen Yankees angeprangert werden, feiern die anderen beiden Teile des Films den Heroismus und die Opferbereitschaft der Revolutionäre.

Halleluja!

von Alfredo Knuchel
Vorführung 11.10.2004

Halleluja! der Herr ist verrückt porträtiert sechs Menschen, die wir bei ihrer kreativen Arbeit und im Leben kennen lernen. Sie alle teilen zwei Gemeinsamkeiten: eine lange Krankengeschichte und einen starken künstlerischen Ausdruckswillen. Sie leben Morgenthalers Idee und die Tradition von der Waldau als eigentlichem Künstler-Refugium weiter.

Alphorn

von Stefan Schwietert
Vorführung 20.09.2004

Der Film zeigt auf schöne Weise, wie das Archaische dieses Instruments, das in die Zeiten vor der grossen „Temperierung“ in der abendländischen Musik zurückweist, zugleich seine Modernität ausmacht.

Mutter

von Miklós Gimes
Vorführung 09.08.2004

Die Mutter von Miklós Gimes war die Ehefrau des zunächst linientreuen Kommunisten Miklós Gimes, der – nach einer persönlichen politischen Umorientierung - zu einem der führenden Köpfe des Ungarnaufstandes 1956 wurde.

Höhenfeuer

von Fredi M. Murer
Vorführung 12.07.2004

Im spürbar alpin werdenden Raum Innerschweiz angesiedelt, bewusst nicht exakt lokalisierbar, ist die Geschichte von der Bauerntochter Belli und ihrem taubstummen Bruder Bueb. Die beiden leben mit ihren Eltern auf einem Hof über einem jener Bergtäler, aus denen es einen in die Höhe drängt, an die Sonne und an einen Ort, an dem es weniger eng wirkt.

La serviteur de Kali - Nizhalkkuthu

von Adoor Gopalakrishnan
Vorführung 14.06.2004

Aus Kerala kommt ein neuer Film des grossen Altmeisters des indischen Films, Adoor Gopalakrishnan in Malayalam –Sprache. Auf zwei Ebenen verfolgt man die unabänderliche Tragödie, eingebettet in den moralischen Konflikt eines alternden, religiösen Scharfrichters zur Zeit der britischen Kolonialherrschaft.

Hildes Reise

von Christof Vorster
Vorführung 10.05.2004

Christof Vorster erzählt in seinem schwulen Roadmovie eigenwillig, packend und emotional von Liebe, Freundschaft und Aids... und wie Steffs routiniertes Leben aus dem Lot gerät, als er von seinem ehemaligen Lover Martin Hilder, Hilde genannt, als Alleinerbe eingesetzt wird....

Damen und Herren ab 65

von Lilo Mangelsdorff
Vorführung 05.04.2004

Der Film handelt von den Menschen, die diese Neuauflage zu etwas Besonderem machten. Bausch suchte nämlich per Kleinanzeige Damen und Herren ab 65, um das ursprünglich für die Profis ihres Wuppertaler Ensembles choreographierte Stück zu tanzen - Persönlichkeiten und Körper mit Lebenserfahrung, wie man sie gerade auf den Tanzbühnen so gut wie nie zu sehen bekommt.

Augenlid

von Mischka Popp, Thomas Bergmann
Vorführung 08.03.2004

Sieht jemand, der nicht sieht, nichts? Blindheit ist für Sehende faszinierend. Und erschreckend. Und unvorstellbar. Wie sehen Blinde die Welt? Wir haben eine Reise durch Europa gemacht. Und ganz unterschiedliche Menschen getroffen. Alle sind blind. Ein Film mit Blinden. Aber er handelt vom Sehen.

Hans im Glück

von Peter Liechti
Vorführung 09.02.2004

Eine filmische Himmel -und Höllefahrt quer durchs Vaterland –mit gelegentlichen Abstechern weit über die Grenzen hinaus. Abrechnung und Liebeserklärung. Ein Roadmovie für Fussgänger, ein Heimatfilm für Heimatlose. Eine Widmung an alle Raucher und anderen Abhängigen, an alle Pechvögel und (trotzdem) Anständig-Gebliebenen – und natürlich an den Hans im Glück!

Ich hiess Sabina Spielrein

von Elisabeth Màrton
Vorführung 12.01.2004

Sabina Spielrein (1885 –1942), vor Jahren aus der Vergessenheit gerissen, als man ihre Tagebücher und Aufzeichnungen in Genf fand, war C.G. Jungs erste Analyse-Patientin in Zürich. Die Liebesbeziehung der Beiden endete in einem Fiasko, wird von Sigmund Freud (und Jung) als "Laborunfall" beurteilt.

Dieter Roth

von Edith Jud
Vorführung 01.12.2003

Dieter Roth lebte 20 Biografien und hinterliess ein titanenhaftes Werk. Kunst und Person fliessen auf einmalige Weise zusammen.

Elsewhere

von Nikolaus Geyrhalter
Vorführung 10.11.2003

Kapyarokoro, ein Dorf- Bürgermeister in Namibia, überlegt, eine dritte Frau zu heiraten. Und wenn er einmal stirbt? Derjenige, der seine Herde erbt, der wird auch die Witwen erben und versorgen müssen.

Fremds Lands

von Luke Gasser
Vorführung 13.10.2003

2 Lungerer kommen von Napoleons Russlandfeldzug zurück; sie sehen, dass es für sie im Dorf keine Zukunft gibt und wandern nach Nordamerika aus.

Brass on Fire

von Ralf Marschallek
Vorführung 08.09.2003

Der Film beginnt mit der rührenden Szene des kleinen Marius, der im See ein Bariton-Horn gefunden hat. Die Männer im Dorf meinen, er soll es zum Schrotthändler bringen; aber der Junge gibt nicht auf, bis er jemanden findet, der es für ihn repariert.

behind me

von Norbert Wiedmer
Vorführung 11.08.2003

Der Künstler steht im Mittelpunkt - seine Arbeit an und mit "Faust", sein Liebesverhältnis zur Sprache, seine Sehnsucht nach Venedig. Die eigentliche Biographie ist Randerscheinung, es geht vielmehr um den Menschen, den suchenden, fragenden, getriebenen.

Oltre il confine

von Rolando Colla
Vorführung 16.06.2003

Turin 1993: ein alter Soldat liegt in einem Veteranenheim im Sterben. Agnese, seine Tochter, eine erfolgreiche Architektin, wird, da sie kurzfristig nicht erreichbar ist, am Krankenbett vom bosnischen Flüchtling Reuf vertreten. Als Agnese am nächsten Morgen kommt, wird Reuf, der in Italien ohne Papiere versteckt lebt, verhaftet. Agnese hätte zwar lieber nichts mit Flüchtlingen zu tun, aber aus schlechtem Gewissen verhilft sie Reuf zur Flucht aus seiner Zelle, nimmt ihn bei sich auf und verliebt sich in den wortkargen, kriegsgeschädigten Mann.

Gambling, Gods and LSD

von Peter Mettler
Vorführung 19.05.2003

Unterwegs finden sich überall die gleichen Themen: die Suche nach Glück, nach Nervenkitzel, nach Glauben, Wahrnehmungserweiterung, Sicherheit. Wirklichkeit verbindet sich mit Phantasie; die Suche nach Sinn und die Suche nach Ekstase beginnen, ineinander überzugehen: Der rhythmische Wechsel zwischen Träumen und Wachen, Rausch und Ausnüchterung, Ekstase und Niedergeschlagenheit, Wahn und Klarsicht....an wechselnden Orten, bei verschiedenen Völkern verschmelzen....

Forget Baghdad

von Samir
Vorführung 14.04.2003

Samir – selbst Kind irakischer Einwanderer in der Schweiz, beschäftigt sich als Filmemacher seit Jahren mit den Fragen von Entfremdung und der Bildung von Identität. Innerhalb dieser Diskussion ist Prof. Ella Shohat (Soziologin und Filmhistorikerin an der City University of New York) eine der wichtigsten Figuren des Films. Aufgewachsen in Israel als Tochter irakischer Juden, reflektiert sie ihre Geschichte.

2 Tage im August & Das Jahr 1945

von Karl Gass
Vorführung 10.02.2003

Das Jahr 1945 wird uns hier in Krieg und Frieden auf neue Weise nahegebracht. Es wird gezeigt, in welcher Situation sich die deutsche Bevölkerung befand - Mittäter, Gegner und Antifaschisten, wie viele Opfer dieser wahnsinnigste und verbrecherischste aller Kriege forderte, vor allem von der Sowjetunion.

Epoca - The Making of History

von Andreas Hössli, Isabell Huser
Vorführung 10.02.2003

Die Bilder, Erinnerungen, unveröffentlichte Dokumente verschachteln sich, prallen aufeinander, widersprechen sich. In der Neukomposition der Fragmente entsteht eine neue Darstellung, eine Dimension authentischer Nähe. Die Reise durch die Zeit streift die Entstehungsgeschichte der Atombombe, Militärprozesse am Ende des Krieges, die Funktionsweise des Lügendetektors, die Entdeckung des Todeslagers Majdanek. Sie gibt Einstein das Wort, dem Konservator von Lenins Leichnam, dem mutmaßlichen US-Spion, der in der Sowjetunion eine neue Lebensgeschichte für sich erfand.

Seelen Schatten

von Dieter Gränicher
Vorführung 13.01.2003

Drei unter schweren Depressionen leidende Personen werden eineinhalb Jahre lang filmisch begleitet. Wie erleben die Betroffenen ihre Krankheit?

Mein Russland

von Barbara Gräftner
Vorführung 09.12.2002

Der Sohn einer Bankbeamtin, die ihr Leben im Griff zu haben scheint, heiratet eine Russin. Nicht nur bringen die Verlustängste und Machtansprüche der Mutter alles durcheinander, die plötzlich in Wien einfallende Familie der Braut sorgt für russische Ausgelassenheit und Unbeschwertheit. In der mit Vorurteilen scheinbar perfekt ausgepolsterten Alltagswelt werden im Laufe des Filmes ganz langsam Meinungen und Interessen sichtbar, die in krassem Gegensatz zu der zur Schau gestellten liebenswerten Freundlichkeit stehen.

Helden in Tirol

von Niki List
Vorführung 14.11.2002

Viel Musik, ein brillantes Spiel, mit und über die Klischees und Stereotypen des Heimatfilms! Sogar das Plakat ist im Stil der 50er gemalt und es kommt natürlich der Wilderer, das schöne Mädel, der Pfarrer, der Bürgermeister, der Dorfdepp, Touristen und heutige Fremdarbeiter vor. Ein amüsanter, sehr ironischer Streifen.

Hirtenreise ins dritte Jahrtausend

von Erich Langjahr
Vorführung 28.10.2002

Ein ungeschönt schönes 2-Std.Portrait über das heutige Hirtenleben, das eine der ältesten Kulturformen menschlicher Existenz ist, einen "Fortschritt ohne Seelenverlust" (A.Iten) aufzeigend. Die Hirten ziehen durch eine von zahlreichen Gesetzen regierte Welt und wir begleiten sie.

Pripyat

von Nikolaus Geyrhalter
Vorführung 14.10.2002

Eine Bestandsaufnahme des improvisierten Überlebens in der verstrahlten Zone um Tschernobyl. Die heutige "Geisterstadt" Pripyat ist ca. 5 km vom Atomkraftwerk entfernt. Hier haben vor dem GAU 1986 50 000 Menschen gewohnt und gearbeitet. Danach wurde eine 30km-Sperrzone errichtet, 116.000 Menschen ausgesiedelt. Der Film ist ein Portrait jener Menschen, die trotzdem dort wohnen und arbeiten.

storno

von Kino Gotthard, Zug
Vorführung 09.09.2002

Stefanie und Gabi sind Freundinnen von Kindesbeinen an, arbeiten im Supermarkt auf der grünen Wiese und träumen von einem Glück, das irgendwo anders liegen muss...

Black Box BRD

von Andreas Veiel
Vorführung 12.08.2002

Terrorismus, seit bald 12 Monaten in aller Munde. Aber es ist kein neues Thema, in den 70er und 80 Jahren des letzten Jahrhunderts war es sehr präsent mit den Anschlägen und Aktionen der deutschen RAF. Andres Veiels Interesse gilt 2 herausragenden Männern aus dieser Zeit: dem RAF-Aktivist Wolfgang Grams auf der einen und Alfred Herrhausen, dem Vorstandssprecher der deutschen Bank auf der andern Seite.

Danach hätte es schön sein müssen

von Karin Jurschick
Vorführung 08.07.2002

Karin Jurschicks Film ist eine Montage aus Videoaufnahmen, Gesprächen mit dem Vater und Spielszenen. Sie ist durchsetzt mit Archivmaterialien aus dem nationalsozialistischen Deutschland und den westdeutschen 50er und 60er Jahren. Aus dem Zusammenschnitt entsteht eine ganz eigene Ästhetik und ein sehr präzises Bild der bundesrepublikanischen Nachkriegsgeschichte und ihrer Spuren in der Gegenwart.

Ein Lied für Beko (Klamek Ji Bo Beko)

von Nizamettin Aric
Vorführung 03.06.2002

Der Film erzählt -vor dem Hintergrund der 1988er Kurdenverfolgung Saddam Husseins im Irak - die unfreiwillige Odyssee des Kurden Beko durch ganz Kurdistan (Türkei, Syrien, Irak, Armenien) bis in ein deutsches Asylantenlager. Der erste Film auf kurdisch, illegal gedreht in Armenien, nahe der türkischen Grenze.

Escape to paradise

von Nino Jacusso
Vorführung 13.05.2002

Die Film - Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit; eine kurdische Familie hat sich in die Schweiz gerettet, vorübergehend kommen sie im Asylzentrum unter, mit Flüchtlingen aus Osteuropa und Afrika..ein kurdischer Landsmann behauptet, dass sie nur mit einer anderen Lebensgeschichte durchkommen, die ein Schweizer erfindet.

Verhöhr und Tod in Winterthur

von Richard Dindo
Vorführung 13.05.2002

In Winterthur, einer kleinbürgerlich verschlafenen Industriestadt, brennen in den 80er Jahren auf einmal Baubaracken, Armeefahrzeuge und Eisenbahnwagen. Dann explodieren Sprengsätze an der technischen Fachhochschule und am Haus des Polizei-und Justizministers Rudolf Friedrich. Im Fadenkreuz polizeilicher Beobachtung liegt eine Jugendszene, die wegen ihrer Radikalität den Bürgerlichen schon lang ein Dorn im Auge war.

Promises

von Justine Shapiro, B.Z.Goldberg, Carlos Bolado
Vorführung 08.04.2002

Über die Fakten und politischen Ereignisse hinaus betrachtet dieser preisgekrönte Film den israelisch-palästinensischen Konflikt und die Aussichten auf Frieden, indem er das Publikum mit den Gefühlen und Gedanken von Kindern in Jerusalem vertraut macht.

Bitterfeld, 1992

von Mathias Knauer
Vorführung 18.03.2002

Bitterfeld 1992, Ex-DDR und die Auswirkungen der Wiedervereinigung - im Zuge der freien Marktwirtschaft. Eine Anklage in 23 Sequenzen, die den Fall der Ex-DDR in die Tiefen des Kapitalismus zeigt.

Zeit der Titanen

von Edgar Hagen
Vorführung 11.03.2002

"Zeit der Titanen" ist eine Geschichte über den Kampf zwischen Mensch und Natur, in dem der Mensch durch sein Werk über sich selbst hinauswächst. Die Zuschauerin, der Zuschauer tauchen ein in eine fast geschlossene Männerwelt, wo der Einzelne nichts ist ohne die Gruppe und doch alles in jedem Moment auch von jedem Einzelnen abhängt.

Venusboyz

von Gabriel Baur
Vorführung 25.02.2002

Eine legendäre Drag King Nacht in New York ist Ausgangspunkt einer Odyssee durch Welten jenseits der Geschlechtergrenzen, in welchen Frauen zu Männern werden - die einen für eine Nacht, die andern für ihr ganzes Leben: was bewegt sie, was verändert sich, wovon träumen sie?

Jour de Nuit

von Dieter Fahrer, Bernhard Nick
Vorführung 14.01.2002

Eine Sinnesreise ins Licht mit Sehenden und Blinden. Die innere Welt von zwei (spät erblindeten) Schauspielern wird in wunderbaren Bildern bewusst gemacht. Der Dritte ist Maler, der in der Landschaft unterwegs ist und grossflächige Landschaften malt. Ein ungewöhnliches Film-essay über das Licht, das Sehen und das Wahrnehmen.

Joy Ride

von Martin Rengel
Vorführung 10.12.2001

Für die 18-jährige Sandra ist das Leben noch aufregender, seit sie Anschluss an eine Gruppe von vier jungen Männern gefunden und sich in Daniel verliebt hat. Daniel fühlt sich durch Sandras romantische Annäherungsversuche geschmeichelt und die beiden verbringen mehr und mehr Zeit miteinander ohne den Rest der "Gang".

Il Bacio di Tosca

von Daniel Schmid
Vorführung 12.11.2001

Die "Casa Verdi" in Mailand ist ein Altersheim für Musiker und OpernsängerInnen. Guiseppe Verdi hat es dafür speziell errichten lassen und ist mit seiner Frau auch in der Krypta der Casa begraben.

Sia - le rêve du python

von Dani Kouyaté
Vorführung 08.10.2001

Dani Kouyaté erzählt eine alte afrikanische Wagadu- Legende, deren Geschichte am Ende in den politischen Alltag zurückgeholt wird. Koumbi ist eine Stadt, die von einem Herrscher dominiert wird, einem Meister des Universums.

Lulumba - ein afrikanischer Held

von Raoul Peck
Vorführung 24.09.2001

Mit der Geschichte von Patrice Lumumba, dem ermordeten ersten Präsidenten des unabhängigen Kongo, wird hier erneut ein sehr brisantes Thema aufgegriffen, wie die sogenannte zivilisierte Welt mit Regionen umspringt, die sie in die Unabhängigkeit entlässt; eine Geschichtslektion, die an Aktualität nichts eingebüsst hat und sich an den neuesten Forschungen orientiert.

Schöne neue Welt (Meili Xin Shije)

von Shi Run Jiu
Vorführung 13.08.2001

Ein Mann, Bao Gen, aus dem Norden Chinas kommt nach Shanghai, um sich dort ein neues Leben aufzubauen: er hat eine 2-Zimmer-Traumwohnung gewonnen. Aber als er nach Shanghai kommt, muss er feststellen, dass diese Wohnung vielleicht erst in eineinhalb Jahren fertig wird. Er zieht zu seiner jungen, scharfzüngigen Tante in Untermiete.

Blue End

von Kaspar Kasics
Vorführung 11.06.2001

Nach seiner Hinrichtung am 5.August 1993 in Huntsville wird Joseph Paul Jernigans Leiche ins Medical Center der University of Colerado überführt. Zwei Jahre später jubelt die Wissenschaft: Man feiert die Geburt des ersten digitalisierten Menschen.

El Acordeon del diablo

von Stefan Schwietert
Vorführung 09.06.2001

Der Film ist eine Reise an die kolumbianische Karibikküste, in die Heimat des großen Sängers und Komponisten Pacho Rada. Mit ihm taucht der Film ein in die Musik der Karibik, in das Reich von Cumbia, Vallenato und Son. Es ist eine Welt von Musikern wie Alfredo Gutierrez, der die Stierkampfmusik seiner Heimat in einen fiebrigen, pulsierenden Big-Band-Sound verwandelt.

WerAngstWolf

von Clemens Klopfenstein
Vorführung 07.05.2001

Beim Memorieren und Üben ihrer Rollen - Macbeth, Onkel Wanja, Prometheus, Nachtasyl, Jungfrau von Orleans, der Grossinquisitor und Wer hat Angst vor Virginia Woolf -hängen sie fest in einem mysteriösen Zwischenraum, schneien ein oder verfahren sich in den umbrischen Bergen, nur dramaturgisch zusammengehalten von einem mysteriösen Herrn Baumann, ominöser Organisator und Schirmherr der Theaterkunst. Fern der knarrenden Bühnenbretter wirken Texte anders und doch intensiver.

Q-Begegnungen auf der Milchstrasse

von Jürg Neuenschwander
Vorführung 09.04.2001

Im Film begenen sich Viehzüchter und Milchhändler aus Mali, Burkina Faso und der Schweiz. Da geraten alle gängigen Vorstellungen in Bewegung. Zurück in ihrer Heimat berichten die Afrikaner von ihren Erfahrungen im Alpenland - ein überraschender und eigensinniger Film.

Die Reisen des Santiago Calatrava

von Christoph Schaub
Vorführung 12.03.2001

Ein Film mit und über Santiago Calatrava - der berühmten Doppelbegabung als Architekt und Bauingenieur. Wir begleiten ihn zu seinen Baustellen, dem hektischen Alltag und auch in Momente der Ruhe. Die Reise führt zu seinen Bauwerken: Bahnhöfe, Brücken, Säle, Flughäfen, Türme..etc. Es ist eine Begegnung mit dem Menschen Calatrava, seinen verwegenen Formen und vielfältigen Fähigkeiten.

Ursula oder das unwerte Leben

von in memoriam Reni Mertens und Walter Marti
Vorführung 05.02.2001

Der immer noch ergreifende, sparsam kommentierte Dokumentarfilm über die Entwicklung der taubblinden und geistig behinderten Ursula, ergänzt mit vielen Situationen aus dem Unterricht der Pädagogin Mimi Scheiblauer, die die Bildungsfähigkeit jedes Menschen eindrücklich demonstrieren!

Mutter und Sohn

von Aleksandr Sokurov
Vorführung 22.01.2001

Eine Art filmisches Gemälde und poetischer Film über Mutter und Sohn in einer verlassenen Gegend, der viel Einsamkeit einfängt und fast ohne Text auskommt, gedreht in einer Landschaft von trauriger Schönheit und dem Rauschen der Zeit.

Fisimatenten

von Jochen Kuhn
Vorführung 08.01.2001

Star-Appeal vor und hinter der Kamera; ein witziger, ironischer Spielfilm über das liebgewonnene Klischée vom freien Künstler, vom Kunsthändler, der über Fälschungen zum Kunstminister avanciert, vom Künstler und seinem schwierigen Abstecher ins "Normale".

After Life

von Hirokazu Kore-eda
Vorführung 13.11.2000

Kore-Edas brillante, dramaturgische Grundidee konfrontiert uns spielerisch mit den Eigenheiten des menschlichen Gedächtnisses und der Schwierigkeit aus der Flut der Erinnerungen eine wesentliche herauszufiltern; und damit auch mit der Frage, was denn Glück und was im menschlichen Leben wesentlich sei.

Tamaro-Steine und Engel

von Villi Hermann
Vorführung 12.11.2000

Ein Mäzen wollte ein Gelöbnis seiner verstorbenen Frau einlösen und liess diese Gedächtniskapelle am Monte Tamaro bauen. Villi Hermanns Film ist Werkstattbericht und spirituelle Reise in das Innere des künstlerischen Prozesses, zeigt das Wachsen des Bauwerks; Konflikte, Diskussionen des Architekten und des Malers, deren Arbeit parallel entsteht, im gegenseitigen Respekt. Dazu Paul Gigers magisches Geigenspiel.

Nordrand

von Barbara Albert
Vorführung 09.10.2000

Das neue Völkergemisch in Wiener Randbezirken filmt Barbara Albert mit Leichtigkeit und bringt die tragischen und hoffnungsvollen Züge der Gegenwart mit der Sehnsucht nach Glück zur Sprache.